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DWD will jetzt genau für alle Gemeinden warnen

Wetter in Deutschland DWD will jetzt genau für alle Gemeinden warnen

Der Deutsche Wetterdienst hat in Berlin ein neues Warnsystem vorgestellt. Damit wollen Meteorologen künftig nicht mehr allein für große Landkreise, sondern auch für kleinere Gebiete und Gemeinden vor Unwettern Alarm schlagen können. Statt 400 Landkreisen gelten die Warnungen jetzt für 10.000 Gemeinden.

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Wie wird das Wetter in Deutschland? Der DWD will künftig gemeindegenau warnen.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Berlin. Unwetter wie in der ersten Junihälfte in Deutschland hätten gezeigt, wie wichtig frühzeitige und sehr lokale Warnungen für den Schutz der Bevölkerung seien, teilte der Wetterdienst mit. Allein Anfang Juni waren nach Unwettern und Überschwemmungen in Süddeutschland zehn Menschen ums Leben gekommen.

Foto: Ortsgenau sollen die neuen Angaben des Deutschen Wetterdienstes sein.

Ortsgenau sollen die neuen Angaben des Deutschen Wetterdienstes sein.

Quelle: DWD

In diesem Zeitraum habe der DWD rund 3000 Unwetterwarnungen herausgegeben, heißt es in einer Pressemitteilung. Jetzt sehen die Fachleute den Zeitpunkt gekommen, die Qualität und Genauigkeit ihrer Warnungen zu verbessern.

"Der Deutsche Wetterdienst wird ab sofort statt der 400 Landkreise die rund 10.000 Gemeinden in Deutschland vor Wettergefahren warnen", sagte Prof. Dr. Gerhard Adrian, DWD-Präsident. Die Warnungen sind sowohl im Internet unter www.dwd.de als auch in der offiziellen Warn-Wetter-App des DWD verfügbar. An dem neuen Warnsystem hat der Wetterdienst mehrere Jahre gearbeitet.

Deutscher Wetterdienst

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt und dem Bundesverkehrsministerium unterstellt. Seine Funktionen und Geschäftsbereiche regelt ein eigenes Gesetz "über den Deutschen Wetterdienst".

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