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Bombendrohung gegen FIFA-Kongress

Zürich Bombendrohung gegen FIFA-Kongress

Gegen den FIFA-Kongress in Zürich ist am Freitag eine Bombendrohung eingegangen. Ein Sprecher der Stadtpolizei von Zürich bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Drohung gegen die Veranstaltung des Fußball-Weltverbandes.

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Das Hallenstadion in Zürich: Der FIFA-Kongress wurde am Freitag wegen einer Bombendrohung unterbrochen.

Quelle: Patrick Seeger/dpa

Zürich. Weitere Angaben machte er nicht und verwies auf eine Stellungnahme zu einem späteren Zeitpunkt. Die Drohung ging demnach zur Mittagszeit ein, als ohnehin Mittagspause bei dem Kongress war.

FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke hatte die Delegierten zum sogenannten Lunch-Break bis 13.30 Uhr gebeten. Anschließend mussten entgegen sonstiger Gewohnheiten bei einem FIFA-Kongress auch alle Medienvertreter ihren Arbeitsbereich in der Halle verlassen. FIFA-Mitarbeiter begründeten die Maßnahme damit, dass der Kongressort gereinigt werde.

Anschließend verwehrte ein Feuerwehrmann zunächst den Eintritt in die Halle über den Medieneingang, ehe dieser wieder freigegeben wurde. Der Eingang für die Funktionäre war nicht blockiert. Ob der Kongress wie vorgesehen nach der Pause um 13.30 Uhr fortgesetzt werden kann, blieb zunächst unklar. Die FIFA kündigte eine Stellungnahme an.

Am frühen Nachmittag wurde der Kongress fortgesetzt. Wie geplant, arbeiteten die Delegierten am Freitag im Hallenstadion nach ihrer Mittagspause die Agenda weiter ab. „Alles ist geklärt“, sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke vor der Fortsetzung der Tagesordnung.

Der Kongress der FIFA wird von einem Korruptionsskandal überschattet. Mehrere Fußball-Spitzenfunktionäre waren in Zürich festgenommen worden. Dennoch hielt die FIFA am Kongresstermin fest. Für den späten Freitagnachmittag ist die Wahl des FIFA-Präsidenten geplant. Der umstrittene Amtsinhaber Joseph Blatter gilt im Duell mit Herausforderer Prinz Ali bin al-Hussein als klarer Favorit.

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