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Bauern in Not
Serie: Bauern in Not
Kampf gegen die Bürokratie
Muss zwei Stunden täglich am Schreibtisch sitzen: Bauer Hans Stephan Lütje (46) aus Rade bei Rendsburg.

Hans Stephan Lütje ist ein positiver Mensch. Einer, der lieber anpackt als klagt. Dennoch machen dem Vollerwerbslandwirt in Rade bei Rendsburg – einer von dreien im malerischen 280-Seelen-Dorf am Nord-Ostsee-Kanal – die zunehmenden Dokumentationspflichten zu schaffen.

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Foto: Setzt nicht nur auf die derzeit wenig lukrative Schweinemast: Christian Saggau, Landwirt in Schmalensee.
Serie: Bauern in Not Bauer Saggau braucht mehr als Schwein

Schon „als kleiner Bengel“ wollte Christian Saggau Landwirt werden. Den Traditionsbetrieb in Schmalensee übernahm der heute 37-jährige Agrar-Betriebswirt 2008 von seinem Vater. Bereits ein Jahr später investierte er in einen neuen Stall außerhalb des Dorfes. Heute machen ihm die Schweinepreise zu schaffen.

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Foto: Maya und Jens Seyer haben auf ihrem Hof bei Osdorf umgesattelt. Sie setzen auf hochwertige Fleischrinder statt auf Milchkühe.
Serie: Bauern in Not Wangus ist für die Seyers kein Wagnis

Das Landwirt-Ehepaar Seyer setzt in Borghorsterhütten nicht mehr auf Milchkühe, sondern auf edle Fleischrinder. Sie wollen Wangus anbieten, eine Kreuzung aus Angus- und Wagyu-Rind.

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Serie: Bauern in Not
Foto: Dieter Thiesen (59) ist sozioökonomischer Berater an der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.

Bis zu 20 Prozent der 4000 Milchviehbetriebe könnten finanziell nicht über den Sommer kommen, wenn der Milchpreis weiterhin unten bleibt, schätzt die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. „Landwirte sind stark verunsichert und holen sich verstärkt Hilfe von Außen“, sagt Dieter Thiesen.

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Serie: Bauern in Not
Idylle auf dem Biohof: Yannick, Harald und Anne Rzehak (von links) und der Auszubildende Ansgar Mackensen sind mit ihren Kühen gut vertraut.

Blauer Himmel, grüne Wiesen, grasende Kühe. Weit und breit Idylle. Wie passend, denn die Familie Rzehak, die in Wulfshagenerhütten einen Biohof betreibt, ist breit aufgestellt und kann nicht nur aus diesem Grund relativ optimistisch in die Zukunft blicken.

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Serie: Bauern in Not
Foto: Wie sieht ihre Zukunft aus? Jan Krabbenhöft hat im Melkstand Töchterchen Fenna auf den Arm genommen. Im Hintergrund ist sein Vater Wolfhard , der auf dem Hof kräftig mit anpackt, am melken.

Panther ist ungefährlich, Panther ist nicht auf dem Sprung. Panther ist schwarzbunt und eine von 120 Milchkühen im Stall von Jan Krabbenhöft. Der Landwirt aus Revensdorf will nicht schwarzmalen, aber wie es um seine Zukunft bestellt ist, das weiß er zurzeit nicht so recht.

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Serie: Bauern in Not
Foto: Hans-Detlev Hamann arbeitet auch mit 70 Jahren immer noch auf dem Bauernhof in Kiel-Moorsee. Nur Kühe gibt es dort nicht mehr.

Hans-Detlev Hamann wirkt wie ein Landwirt mit Leib und Seele. Trotzdem hat er die Flinte ins Korn geworfen und seine Kühe weggegeben. Uns erzählt er, warum.

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Serie: Bauern in Not
Foto: Milchbauer Olaf Lindemann (45) drücken hohe Schulden. Auch seine Eltern, die auf dem Hof wohnen, wären von einer Schließung betroffen.

Schon vor dem Auslaufen der Milchquote vor einem Jahr haben viele Landwirte in Schleswig-Holstein investiert. In neue Stallungen, größere Herden, verbesserte Melktechnik – die Milchbauern wollten von den prognostizierten blühenden Exportgeschäften profitieren.

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