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Bundestagswahl 2013 CDU Hamburg will mehr als 30 Prozent bei Bundestagswahl
Bundestagswahl 2013 CDU Hamburg will mehr als 30 Prozent bei Bundestagswahl
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16:15 22.08.2013
Wünscht sich ein stärkeres Ergebnis aus Hamburg: Marcus Weinberg. Quelle: B. Marks

Bei den sechs Direktkandidaturen in Hamburg legte er sich nicht fest, kritisierte jedoch SPD-Chef und Bürgermeister Olaf Scholz. Dass dieser behaupte, dass dessen SPD alle Direktmandate gewinne, sei anmaßend. "Da wird es uns eine große Freude sein, (...) Olaf Scholz nachzuweisen, dass seine Ansage nicht stimmt." Das habe dann auch eine gute psychologische Wirkung für die in den nächsten zwei Jahren anstehenden drei Wahlen.

Der Bundestagsabgeordnete Weinberg, der selbst als Direktkandidat in Hamburg-Altona antritt, warnte davor, die derzeit gute Stimmung misszuverstehen. "Es wird knapp werden." Ähnlich äußerten sich Frank Schira (Wandsbek) und Herlind Gundelach (Bergedorf-Harburg). Der CDU-Direktkandidat für Eimsbüttel, Rügiger Kruse, sprach mit Blick auf eine aus seiner Sicht drohende rot-rot-grüne Koalition von einer Richtungsentscheidung. "Der Unterschied zwischen der christlich-liberalen Koalition und dem gesammelten linken Lager wäre schon heftig." Der Bundestagsabgeordnete Dirk Fischer (Nord) warnte davor, mehr zu versprechen als man halten kann. In Mitte tritt Dirk Marx an.

dpa

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