Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Bundestagswahl 2013 Umfragen sehen Schwarz-Gelb vorn
Bundestagswahl 2013 Umfragen sehen Schwarz-Gelb vorn
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:37 21.08.2013
Angela Merkel wird beim Dachauer Volksfest von den Gästen begrüßt. Quelle: Tobias Hase

In dem am Mittwoch veröffentlichten Wahltrend von "Stern" und RTL kommen Union und FDP zusammen auf 47 Prozent und liegen damit vier Punkte vor SPD, Grünen und Linker, die zusammen 43 Prozent erreichen.

Die Union verbessert sich demnach um einen Punkt auf 41 Prozent, die FDP klettert ebenfalls um einen Punkt auf 6 Prozent. Die SPD fällt um einen Punkt auf 22 Prozent, die Grünen verharren bei 13 Prozent, die Linke bei 8 Prozent.

Das Institut für Demoskopie Allensbach ermittelte für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwoch) einen Vorsprung von nur einem Punkt. Die Union kommt demnach zurzeit auf 39 Prozent, die FDP auf 7. Rot-Grün allein liegt bei 38 Prozent: Das wären derzeit 24,5 Prozent für die SPD und 13,5 für die Grünen. Die Linke liegt bei 7 Prozent. Erst 62 Prozent der Wahlberechtigten sind sich laut Allensbach sicher, welcher Partei sie ihre Stimme geben wollen.

Die statistische Fehlertoleranz der Forsa-Umfrage liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten. Bei Allensbach beträgt sie plus/minus 2,5 Prozentpunkte bei den großen und plus/minus 1,1 Punkte bei den kleinen Parteien.

Kanzlerin Angela Merkel stieg in der ersten Wahlkampfwoche nach ihrem Sommerurlaub wieder deutlich im Ansehen. Könnten die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen, würden sich 57 Prozent für die CDU-Chefin entscheiden, das sind 3 Punkte mehr als in der Vorwoche. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück verliert 2 Punkte und liegt mit 21 Prozent weiter deutlich hinter der Kanzlerin.

Einen Monat vor der Bundestagswahl am 22. September ist der Wahltermin laut einer Umfrage für den "Stern" vor allem bei jungen Menschen noch nicht hinlänglich bekannt. Auf die Frage: "Können Sie sagen, wann die nächste Bundestagswahl ist?" konnten nur 46 Prozent der 18- bis 29-Jährigen den Termin korrekt benennen. Insgesamt wissen 73 Prozent aller Bürger, dass die Wahl im kommenden Monat ist.

Verwirrung herrscht bei vielen Wahlberechtigten über die Bedeutung von Erst- und Zweitstimme. Auf die Frage, welche Stimme für den Ausgang der Bundestagswahl wichtiger sei, nannten 43 Prozent fälschlicherweise die Erststimme, mit der die Direktmandate vergeben werden. 42 Prozent gaben richtig die Zweitstimme an, die über die Stärke der Parteien entscheidet.

Einen knappen Vorsprung von Schwarz-Gelb sagt auch der Münchener Kommunikationswissenschaftler Andreas Graefe voraus. Nach derzeitigem Stand könne die CDU/CSU mit 39,6 Prozent rechnen, die SPD mit 24,8. Die Grünen erreichen demnach 12,5 Prozent, die Linke 7,2 Prozent. Die FDP sieht er eher bei 6 als 5 Prozent. Graefe hat ein Verfahren mitentwickelt, das er nach erfolgreichen Durchläufen bei US-Wahlen jetzt auch in Deutschland testet. Er hält es für genauer als herkömmliche Methoden. Bei "PollyVote" werden unterschiedliche Prognoseverfahren kombiniert und Expertenumfragen einbezogen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Berlins SPD-Landeschef Jan Stöß hat seine Partei ermahnt, sich nicht weiter zu den Möglichkeiten einer großen Koalition nach der Bundestagswahl einzulassen. "Jeder Tag, an dem wir nicht über unsere Themen sprechen, sondern über eine große Koalition spekulieren, ist ein verlorener Tag für die SPD", sagte Stöß am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

20.08.2013

Angesichts drohender Erhöhungen beim Strompreis hält Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes für dringend notwendig.

20.08.2013

Bei der Bundestagswahl will die schleswig-holsteinische CDU im nördlichsten Bundesland mit Abstand stärkste Partei werden. Das Ergebnis zur Kommunalwahl im Mai habe gezeigt, dass die CDU sich in vielen Städten konsolidiert habe und in der Fläche gut dastehe, sagte der Landesvorsitzende Reimer Böge im Interview der Nachrichtenagentur dpa.

20.08.2013
Anzeige