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Der Erste Weltkrieg im Norden
Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: Prof. Gerd Krumeich fordet ein gemeinsames europäisches Gedenken als Teil der Kulturpolitik.

Gerd Krumeich (69) ist Historiker, emeritierter Professor und als führender Experte besonders für seine Forschung zum Ersten Weltkrieg („Enzyklopädie Erster Weltkrieg“) angesehen. Im Interview fordert er ein gemeinsames europäisches Gedenken als Teil der Kulturpolitik.

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Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: Gefährlich: Nordschleswiger posieren an der Front mit nordschleswigschen, dänischsprachigen Zeitungen, geschickt aus der Heimat. Dafür konnte der Heimaturlaub schon mal gestrichen werden.

Eine Mutter gibt ihrem Sohn, der in den Krieg zieht, einen Dannebrog – die dänische Flagge – mit auf die Reise. Soldaten lesen an der Front verbotene dänischsprachige Zeitungen. Die Region Nordschleswig spielt im und nach dem Ersten Weltkrieg eine besondere Rolle. Geblieben sind tiefe Narben, auch wenn sich weite Teile Skandinaviens zwischen 1914 und 1918 neutral verhielten.

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Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: Er war einer der wenigen Überlebenden: Carl-Herrmann Bahr. Seine Kriegserlebnisse vergrub der Ostholsteiner tief in seinem Inneren.

Es war ein Krieg in neuen Dimensionen: Im Ersten Weltkrieg standen 60 Millionen Männer unter Waffen. Im Norden meldeten sich sogar viele kaisertreue Abiturienten freiwillig. Doch der Kampf für das Vaterland ist blutig und die Verlustquote hoch.

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Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: KN-Leserin Claudia Rautenberg besitzt eine Postkarte der Kieler Woche, mit Bild von Wilhelm II.

Die einen schrieben ihre Testamente. Die anderen liefen zum Standesamt oder plünderten Lebensmittelläden: Vor 100 Jahren brach der Erste Weltkrieg aus und krempelte das Alltagsleben der Menschen massiv um. Mit Tod und Hunger erlebten sie die Schrecken eines extrem blutigen Krieges, der im Norden unvermittelt seinen Anfang nahm.

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Trappenkamp
Foto: Die Kavallerie Karls des Großen "Reges francorum" (Burghard Dreßler, Thomas Krause und Roderik Bundels) probte  Formationsreiten im Mittelaltercamp im Erlebniswald Trappenkamp.

Eine der großen Schlachten, die die Geschichte Schleswig-Holsteins bestimmten, fand am Wochenende noch einmal statt. 400 Historienfans aus Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, Dänemark und Polen spielten im Erlebniswald Trappenkamp die Schlacht zwischen Slawen und Sachsen aus dem Jahre 798 nach.

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Fotostrecke: Erster Weltkrieg

Vier Jahre dauerte der erste Weltkrieg, der neun Millionen Menschen das Leben kostete. Wir zeigen Ihnen Bilder hierzu.