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Der Erste Weltkrieg im Norden
Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: In Verdun wir die Geschichte des Ersten Weltkriegs besonders deutlich.

Verdun gilt als Symbol für das Grauen des Ersten Weltkriegs. 700 000 Soldaten fielen in der Schlacht. Unter ihnen auch viele Schleswig-Holsteiner. 100 Jahre später sind die Spuren noch deutlich zu sehen. Jährlich besuchen 200 000 Touristen den Kriegsschauplatz. Sie suchen nach Antworten – oder Verwandten auf einem der unzähligen Friedhöfe.

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Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto:  Innovation im Krieg: Hier führen Mitarbeiter von Neufeldt und Kuhnke Offizieren einen neuartigen Tiefseeanzug vor (um 1916).

Kaum eine Stadt in Deutschland war zu Beginn des Ersten Weltkrieges so auf Rüstungswirtschaft und Militär ausgerichtet wie Kiel. Marine und Werften beherrschten vor 100 Jahren das Stadtbild. Kiel war eine hochmoderne Industriestadt. Und während des Krieges wurde weiter massiv aufgerüstet. Zehntausende arbeiteten rund um die Förde für den Krieg, den Seekrieg.

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Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: Ungebrochene Kampfkraft trotz aller Opfer: Der norddeutsche Frontmaler Ludwig Dettmann (1865-1944) nannte seine Zeichnung „Morgenrot, Morgenrot –“ (1915).

De Kriegsbegeisterung erfasst 1914 auch maßgebliche Teile der europäischen Kunstszene.  Intellektuelle sehen im Krieg die Chance auf eine „Reinigung“ ganzer Werte- und Normsysteme. An der vernichtenden Frontrealität jedoch zerbrechen Massen von Künstlerschicksalen.

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Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: Rene Meyer (Mitte), Großvater von unserer Leserin Helma Koch-Dreßler aus Preetz, feierte im besetzten Rumänien die Jahreswende 1917/18.

Jubelnde Krieger, der Glaube an einen schnellen Sieg, an den Kaiser und auch an Gott: Fotos und Briefe aus den Jahren 1914 bis 1918 zeigen, wie das alte Europa zerbrach. 28,7 Milliarden Sendungen waren während des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschland und den Kriegsgebieten unterwegs. Doch was sagen uns heute die Schriften, an die sich die Menschen vor 100 Jahren klammerten? Denn die Zensur war allgegenwärtig.

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Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: Vor Kriegsbeginn posierte die Mannschaft von Union Kiel noch fröhlich für den Fotografen. Nach dem verlustreichen Krieg kämpften dann viele Vereine um ihre Existenz.

Vor 100 Jahren steuerte der Kieler Fußball im Kaiserreich auf Erfolgskurs. Der FV Holstein Kiel war 1912 deutscher Meister geworden – als erster norddeutscher Verein überhaupt. Doch im August 1914 wurde der Höhenflug jäh gestoppt. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges veränderte das Kieler Vereins- und Freizeitleben nachhaltig.

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Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: Firmen, Vereine oder Privatleute: Sie alle bekamen solche Plaketten als Dank für eine Spende, die zur Kriegsfinanzierung genutzt werden konnte. Die Kieler Museumsdirektorin Dr. Doris Tillmann hütet sie wie Schätze.

Fußball im Kriegsalltag: Für Kieler Jugendliche war das im Ersten Weltkrieg eine willkommene Ablenkung. Im Januar 1917 setzte Holstein Kiel während einer improvisierten Partie beim SC Olympia Neumünster gleich neun Jugendspieler ein. Der Rest der Mannschaft war zum Kriegsdienst abkommandiert.

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Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: Kieler Holstenstraße um 1905.

Krieg ist auch tödliches Leiden fernab der Waffen. Die deutsche Bevölkerung wird im Ersten Weltkrieg systematisch ausgehungert. Die Nahrungsmittel werden immer knapper, die Not wird immer größer. Es kommt zu Plünderungen, Übergriffen und Massenprotesten, der Zusammenhalt zerreißt. In Kiel gipfelt die Wut in Hungerkrawallen.

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Serie: Der Norden und der große Krieg
Foto: Viele erinnern sich an den Pastor Theodor Pinn vor allem als Gründer der Waldkapelle „Zum ewigen Troste“ in Neuwühren: Hier zeigen Manfred Hartwig und Hans Gronau vom Kapellenverein das Pinn-Porträt, das der Maler Heinrich Basedow seinerzeit geschaffen hat.

Er war 15 Jahre alt und hatte Angst, etwas zu verpassen: Theodor Pinn, Schüler in Kiel. Zu gerne wäre er bei Kriegsausbruch sofort Soldat geworden. Warum, erklärt er in seinen detaillierten Tagebuchaufzeichnungen. Als er dann doch noch Soldat wird, kommt er bereits nach Monaten ins Grübeln. Schluss mit „Hurra“: Pinn ist völlig desillusioniert. So wie viele seiner Altersgenossen. Ein Porträt.

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Fotostrecke: Erster Weltkrieg

Vier Jahre dauerte der erste Weltkrieg, der neun Millionen Menschen das Leben kostete. Wir zeigen Ihnen Bilder hierzu.