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Ricky gegen den Rest

Tag 10 im Dschungelcamp Ricky gegen den Rest

Spieglein, Spieglein, in der Hand? Wer ist die Schönste im Dschungelland? Seit Tagen zeigt Nathalie Volk nicht viel mehr im Dschungelcamp und trotzdem ließ das TV-Publikum sie an Tag 10 nur wackeln. Stattdessen schickten die Zuschauer Ricky Harris nach Hause, obwohl der doch sein Bestes gab: Lästern, heulen und unkontrolliertes Plappern.

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Ricky Harris geht völlig unvermittelt zu der gerade kochenden Helena Fürst. Er umarmt sie, drückt sie ganz fest und bittet sie den Streit zu vergessen.

Quelle: RTL

Kiel. In jeder Gruppe gibt es einen Außenseiter. Und das war seit dem Streit mit Dauerprüfling Helena Fürst der Daueraufgedrehte Ricky. Wenn man seinen Lagerfeuer-Bekenntnissen glaubt, dann war er schon zu Sat.1-Zeiten nicht besonders beliebt unter den Kollegen. Damals neideten ihm angeblich Vera Int-Veen, Jörg Pilawa und Sonja Zietlow seinen Erfolg als Talker und die eigene Blinkeschrift über der Studiotür. Heute stehen alle drei noch vor der Kamera – und zwar nicht als ausrangierte Ex-Moderatoren im Dschungel. Was hat Ricky daraus gelernt? Scheinbar nichts.

Denn auch unter den Dschungelcampern lief es für ihn nicht besser. Seit er nach Höllenas verpatzter Prüfung die Zuschauer dazu aufrief, immer wieder für Helena anzurufen, war er beim Rest der Truppe unten durch. Da halfen am Sonntag auch keine scheinheiligen Entschuldigungsversuche. „Komm mal her“ säuselte Ricky und ließ Helena gar nicht mehr aus seiner Umarmung entkommen. Die verzog lediglich das Gesicht und raunte:  „Gut, dann Peace.“ Wohl nur, um aus seinen Armen zu entkommen. „Bisschen strange“, urteilte Brigitte Nielsen. Auch die Zuschauer fielen auf das Schmierentheater nicht rein und straften Ricky mit dem Rauswurf ab.

 

Alles Banane

Wie sehr ihn seine Mitbewohner ihn schätzten, erkannte Ricky auch beim Abendessen. Denn während er sich im Dschungeltelefon über seine Situation in der Gruppe ausheulte, verspeisten die anderen am Feuer genussvoll ein paar Bananen. Gierig und ausgehungert waren die XYZ-Promis nur sich selbst die Nächsten und vergaßen prompt Ricky ein Stückchen aufzuheben.  „Die haben das verteilt und die haben mich vergessen. Das hat mir ein bisschen wehgetan“, jammerte Ricky und ließ sich dann keine Chance entgehen, um seinen Mitbewohnern ein schlechtes Gewissen zu machen.

Er fragte nach Farbe, Konsistenz, Geschmack. Bananen, Bananen, Bananen. „Alles zusammen ein schlechter Tag für Ricky“, fand Brigitte. Wie Recht sie damit hatte. Ohnehin redete die Blondine in dieser Folge plötzlich mehr, als die ganze restliche Staffel zusammen. Vielleicht hat Brigitte langsam erkannt, dass sie allein mit Langweiligsein keine Chance hat, ein zweites Mal auf den Dschungelthron zu gelangen. 

 

„Come on, baby!“

Geschenke auspacken, zu Türchen klettern und Sterne zwischen allerlei Getier ergattern: Das war die Aufgabe für Ricky und Jürgen in der Prüfung „Altventskalender“. „Come on, Baby. Super, super. Gib Gas“: Ricky der Motivator zeigte sich wieder. „Schraub, schraub, schraub! Du schaffst das.“ Der Moderator empfahl sich schon mal für eine Anschlussverwendung nach dem Camp: Der Bewerber bringt perfekte Qualifikationen mit, um in einer billigen Telefonquizsendung „Nur noch eine Minute“ zu schreien oder an einer Losbude „Gewinne, Gewinne, Gewinne“ zu rufen.

Doch Jürgen ließ sich nicht von seinem hektischen Gebrüll aus der Ruhe bringen, sondern steckte eiskalt seine Hände in Behälter mit Krokodilen, Mehlwürmern und Schlangen. Acht Sterne für das Duo! Das dürfte eine ordentliche Mahlzeit für die hungrigen Promimäuler geben.

 

„Wir sind hier nicht auf der Beautyfarm“

Doch in der Küche lief es nicht so gut. Wenn die Mannschaft nicht spurt, dann gibt’s eine klare Ansage in der Kabine. Thorsten Legat ist das gewöhnt. Ebenso hielt er das am Dschungel-Lagerfeuer. Im Visier: Die Damen der Schöpfung. Nathalie und Sophia sind  dem Kicker zu faul!

 „Spülen, das können heute die Damen. Die machen ja gar nix“, ätzte Legat. „Die Fragen ja noch nicht mal, ob sie was machen können. Die machen gar nix. Das ist Kacke. Das regt mich schon wieder auf. Das sind aber auch Grazien.“ Der Herr wünscht sich eine klassische Rollenverteilung und wollte Sophia gleich nach dem Duschen zu mehr Hilfe im Haushalt erziehen.

Aber Frau Wollersheim zickte lieber zurück, als Holz zu sammeln. Und auch Nathalie bewunderte sich lieber im Spiegel, als zu helfen. Zitat Natterlie: „Der hat seinen Schwanz in Deutschland vergessen. Thorsten ähnelt einem Diktator.“ Der war dagegen ganz anderer Meinung: „15 Stunden schlafen, Haare kämmen, Lippenstift und hier sitzen mit dem Hut. Wir sind ja hier nicht bei Topmodels oder auf der Beautyfarm“, fand Legat. „Hier ist Dschungelcamp! Da muss man im Dreck rumwühlen, bisschen ackern. Und wenn du das nicht tust. Pffft … was willst du dann hier?“ Wie wahr.

 

Der Legat des Tages: „Ich hab den Arsch in der Buxe und ich werde ihr das konsequent zeigen.“ (bevor er Sophia die Meinung sagen will, statt Kasalla gibt’s dann aber ein Küsschen)

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