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Achtung, es wird gefühlig

Tag drei im Dschungelcamp Achtung, es wird gefühlig

Tag 3 im Dschungel – Zeit für die großen Gefühle und Geständnisse. Am Lagerfeuer erzählt Thorsten Legat von seinem gewalttätigen Vater und Sophia Wollersheim, warum sie so große Brüste hat. Doch was steckt wirklich hinter den Gefühlsausbrüchen? KN-online erklärt die Geständnisse, was sie bedeuten und wie wahr sie sind.

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Gunter Gabriel und Sophia Wollersheim plauderten aus dem Nähkästchen.

Quelle: Screenshot/RND

Stars, die in den Dschungel gehen, brauchen entweder dringend das Geld oder Aufmerksamkeit, um wieder besser im Geschäft zu sein. Meist beides. Und Aufmerksamkeit bekommt, wer eine gute Rolle spielt. Deswegen muss man vorsichtig sein, bei dem, was die Promis im Dschungel so von sich geben. Der dritte Tag war bei „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ der Tag der Gefühle und Geständnisse. Hier ein Überblick, wer was gestanden hat, wie hoch der Wahrheitsgehalt ist und was wirklich hinter dem Geständnis steckt.

Gunter Gabriel: „Ich würde so vieles anders machen“

Wahrheitsgehalt: Einerseits hoch, andererseits: das würde wohl jeder sagen. Also keine besonders erleuchtende und einleuchtende Erkenntniss. Der feiste Sänger bereut, dass er so oft im Leben falsch abgebogen ist und üble Konsequenzen (Pleite, Auftritte bei Baumarkteröffnungen, etc.) tragen musste. Vielleicht sollten wir dem maximal unsympathischen Gabriel einen Neustart gönnen. Das hätte uns auch dieses unerträgliche „Hey Boss, wir brauchen mehr Geld“ und natürlich auch seinen Auftritt im Dschungelcamp erspart.

Sophia Wollersheim: Deswegen habe ich riesige Brüste

Sophia Wollersheim hat einen unechten Körper, an dem gerade mal das Gehirn noch im Originalzustand zu sein scheint. Am Sonntag hat sie erklärt, warum sie sich immer wieder unters Messer gelegt hat. „Minderwertigkeitskomplexe.“ Ja, das scheint realistisch. Und absolut glaubhaft. Wer nicht mit sich zufrieden ist, lässt sich riesige Brüste machen und ne falsche Nase und die Wangen unterspritzen und die Brüste nochmal vergrößern. Zack, sind die Komplexe weg. Zack, in den Dschungel. 

David Ortega: Ich finde Vögel unsympathisch

Wenn David Ortega spricht, dann wie einer, der gerade über die Erfindung der Sprache gestolpert ist. Als er den Dschungelinsassen erzählt, was er in der Prüfung erlebt hat (er musste in einem Sarg liegend Sterne sammeln und wurde mit allerlei Tierchen traktiert), stolperte er über die Vielzahl der Worte, die binnen Sekunden seinen Mund verließen. Sinn hat das alles nicht ergeben. Als Belohnung für die gewonnene Prüfung gab es eine Taube zu essen. Das veranlasste Ortega zu dem Geständnis „Ich finde Vögel unsympathisch.“ Absolutunglaubhaft. Eigentlich wollte er sagen: „Ich bin gut zu Vögeln“. Nur wusste er das selbst nicht.

Menderes und Thorsten Legat sprechen über ihre verkorkste Kindheit

Der eine hat von seinem Vater keine Liebe bekommen und hat später krampfhaft nach Anerkennung gestrebt. Der andere wurde von seinem Vater missbraucht. Die Lagerfeuer-Geständnisse von Menderes und Thorsten Legat gaben Einblicke in die verkorkste Kindheit der beiden und ist natürlich absolut glaubhaft. Vor allem die Erzählungen, wie Menderes versuchte, die fehlende Liebe seines inzwischen verstorbenen Vaters zu kompensieren, machten doch sehr nachdenklich. Immer wieder trat er bei „Deutschland sucht den Superstar“ auf, wurde verlacht. Auch viele Auftritte von ihm gerieten zur Farce. Jetzt ist er mit seinem sympathischen und ehrlichen Auftreten im Dschungelcamp auf einem guten Weg, seinem Image und Ansehen einen deutlichen Schub zu geben. Wenn das nur sein Vater sehen könnte.  Und Thorsten Legat ist ja eh über jeden Verdacht der Lüge erhaben. Der Mann kann nur die Wahrheit sagen. Den Vater-Sohn-Konflikt löste er jedenfalls auf handfeste Art (siehe Legat des Tages).

Legat des Tages

„Ich habe meinen Vater dermaßen verdroschen.“ (Legat spricht am Lagerfeuer über seinen Vater, der ihn missbraucht hat.)

Von Christian Meyer

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Tag zwei im Dschungelcamp
Foto: Sophia Wollersheim und Helena Fürst kämpfen um die Sterne.

Tag zwei und schon kann man RTL für dieses grandiose Kandidaten-Casting gratulieren. Die zwölf Patienten von der Resterampe liefern das ab, was wir alle so sehnsüchtig nach der Langweiler-Nummer von 2015 erwartet haben: Stumpfe Sprüche, peinliche Dialoge und ein Kandidaten-Selbstverständnis so fernab jeder Realität, das man einfach nur rund um die Uhr applaudieren möchte.

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