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G7 Gipfel Lübeck - Außenministertreffen John Kerry reist erst später an
G7 Gipfel Lübeck - Außenministertreffen John Kerry reist erst später an
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11:36 14.04.2015
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
 Die Ruhe vor dem Sturm? Polizisten stehen mit ihren Manschaftswagen vor einer mit Holz verbarrikadierten Gaststätte in der Straße "An der Untertrave". Quelle: Olaf Malzahn

In der Hansestadt habe sich am Dienstagmorgen erste Menschen zu Mahnwachen gegen das Treffen der G7-Außenminister versammelt. Im Laufe des Tages sind weitere Demonstrationen geplant. Die größte mit mehreren tausend Teilnehmern soll am Nachmittag mit einer Kundgebung beginnen und von 17.00 Uhr an durch die Altstadt bis zum abgesperrten Tagungsort ziehen.

Die Nacht sei ruhig verlaufen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Kurzfristig hatte allerdings eine herrenlose Tasche, die sich als harmlos herausstellte, für Aufregung gesorgt. Auch bei einer ersten Demonstration am Montagabend hatte es keine Zwischenfälle gegeben.

Am Abend werden die Außenminister führender Industrienationen in Lübeck erwartet. Begleitet wird das Treffen in Lübeck von scharfen Sicherheitsvorkehrungen. Rund 3500 Polizisten sind nach offiziellen Angaben im Einsatz.

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Zum Außenministertreffen der G7-Staaten in Lübeck werden am Dienstag mehrere Tausend Demonstranten erwartet. Mittags sollen größere Protestaktionen gegen die Konferenz beginnen. Bereits am Montag hatte es drei Demonstrationen gegeben. Die Veranstalter sprachen von mehr als 500 Teilnehmern, die Polizei von etwa 300.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) will bei dem zweitägigen G7-Treffen in der Hansestadt mit seinen Kollegen aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und den USA zahlreiche internationale Konfliktfelder erörtern. Der Ukraine-Konflikt und die Lage um den Iran gehören ebenso dazu wie die Situationen im Jemen, in Syrien und im Irak oder die Ebola-Epidemie in Westafrika. Der amerikanische Ressortchef John Kerry reist wegen Verpflichtungen im US-Kongress erst am Mittwoch an.

Die Außenminister bereiten damit den Gipfel der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten vor, der Anfang Juni in Elmau in Bayern stattfindet. Begleitet wird das Treffen in Lübeck von scharfen Sicherheitsvorkehrungen. Rund 3500 Polizisten sind nach offiziellen Angaben im Einsatz.

Nach den Krawallen in Frankfurt zur Eröffnung des Neubaus der Europäischen Zentralbank vor einem Monat waren Befürchtungen aufgekommen, auch in Lübeck könne es Ausschreitungen geben. (dpa/bas)

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Die Altstadt von Lübeck gleicht einer Festung: Vor dem Beginn des G7-Außenministertreffens hat die Polizei am Montag zahlreiche Sperrzonen eingerichtet und ein massives Aufgebot von Einsatzkräften in der Stadt zusammengezogen. Am Abend fand die erste von zehn Demonstrationen statt. Größere Ausschreitungen gab es bislang nicht.

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3500 Polizisten aus ganz Deutschland sind im Lübeck im G7-Einsatz. Offenbar gibt es dabei vereinzelt Probleme bei der Versorgung der Einsatzkräfte. "Wir haben in Gesprächen mit Kollegen gehört, dass einige seit dem Mittag kein Essen erhalten haben", sagte Manfred Börner, Landesvorsitzender der GdP.

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Am Abend vor dem Beginn des G7-Außenministertreffens in Lübeck haben 500 überwiegend junge Menschen gegen die Flüchtlingspolitik der EU demonstriert. Sie zogen tanzend durch die Innenstadt.

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