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Im Camp zählt vor allem der Zweck

G7-Treffen der Außenminister Im Camp zählt vor allem der Zweck

„Bei solchen Einsätzen zählen zwei Dinge – das Bett und die Verpflegung", sagt Rüdiger Smal. Der 53-Jährige weiß, wovon er spricht. Der Tarifbeschäftigte des Bereichs „Zentrale Dienste“ des Landespolizeiamtes in Kiel hat bei Großeinsätzen in den vergangenen Jahren schon so manches Polizei-Camp betreut. Seine Aufgabe: „Von der Planung der Logistik bis zum laufenden Betrieb“, erläutert Smal.

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Rüdiger Smal aus Kiel soll im Lübecker Polizisten-Camp für Ordnung sorgen.

Quelle: Olaf Malzahn

Lübeck/Kiel. Seit der Woche vor Ostern pendelt der Kieler täglich zwischen der Landeshauptstadt und Lübeck, dem Veranstaltungsort der G7-Treffens. Er kontrolliert das Aufstellen der 400 Wohncontainer, die Ausstattung mit Etagenbetten, Tischen, Stühlen und Schränken. Nichts ist dem Zufall überlassen, Smal schaut in jeder der 2,5 mal fünf Meter großen Unterkunft ganz genau hin, legt gegebenenfalls selbst noch einmal Hand an, zieht Kissen und Decken gerade. „Ich will, dass es den Kollegen gut geht, wenn sie hier im Einsatz sind, und die Umstände so angenehm wie möglich sind“ sagt er. Männer und Frauen werden strikt voneinander getrennt. Selbst Partner dürfen kein gemeinsames Quartier beziehen.

 Spartanisch und zweckmäßig ist die Ausstattung der Wohncontainer. Da stechen die modischen, orange-weiß-gemusterten Bettbezüge von Ikea geradezu ins Auge. Auch die metallischen Tonnen mit aufgedrucktem Bambus-Design, die als Aschenbecher genutzt werden sollen, setzen optische Akzente in den grau-weißen Containerschluchten. Im Verpflegungszelt ist eine riesige Leinwand aufgezogen worden. „Die Einsatzkräfte sollen schließlich wissen, was um sie herum passiert“ erläutert Smal.

 Die Versorgung der Polizisten übernehmen Köche des Technischen Hilfswerks: 150 Kilogramm Salat sind von der Landespolizei bestellt worden, 250 Kilo Kartoffeln, 200 Kilo Rindfleisch, 1000 Hähnchenbrüste, 15000 Tassen Kaffee und 45000 Erfrischungsgetränke.

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