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Neues Bündnis kündigt Demo an

G7-Treffen in Lübeck Neues Bündnis kündigt Demo an

Streit hinter den Kulissen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Norden: Eine zunächst geplante Demonstration war überraschend am Mittwoch vom DGB-Regional-Chef Andreas Sankewitz abgesagt worden. Er sorgte sich um die Sicherheit von Teilnehmern. Eine Entscheidung, die intern auf massive Widerstände gestoßen war.

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Hinter den Kulissen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) knirscht es.

Quelle: Franziska Kaufmann/dpa (Archiv)

Lübeck/Kiel. Jetzt hast sich ein neues Bündnis mit dem Namen "DGB – Das geht besser" formiert, das kurzfristig eine neue Demo am kommenden Dienstag ab 14 Uhr angemeldet hat. Der Initiator der Demo, Ragnar Lüttke, Gewerkschaftsmitglied bei ver.di und der französischen CGT: „Ich bin froh, dass sich so schnell das DGB-Bündnis gegründet hat und eine Demo angemeldet werden konnte."  

Er setzt auf die Teilnahme vieler Mitglieder anderer Gewerkschaften. "Beim G7-Treffen geht es auch um das Freihandelsabkommen TTIP und die damit einhergehende Abschaffung von Arbeitnehmerrechte. Wer jetzt fehlt wird in ein, zwei Jahren als Genarrter dastehen", so Lüttke.

Er forderte zugleich Konsequenzen für den DGB-Regional-Chef Sankewitz. Er vertrete schon lange nicht mehr die Rechte seiner Mitglieder, sondern instrumentalisisert den DGB für seine rechten SPD-Positionen und für die Polizeigewerkschaft, dessen Vorsitzender er war", sagt Lüttke, zugleich Vorsitzender der Linken in Lübeck.

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Treffen der Außenminister
Foto: Eine Sicherheitsbeamtin kontrolliert das Gelände während der Besichtigung der Container die als Unterkünfte für die Polizisten die während des G7 Gipfels auf dem Gelände des Volksfestplatz in Lübeck stationiert sind.

Eine Stadt rüstet sich für ihren großen Auftritt auf der Weltbühne: Am Dienstag und Mittwoch tagen die Außenminister der G7 in Lübeck. 3500 Polizisten aus ganz Deutschland sollen für Sicherheit in der Hansestadt sorgen. Zehn Gegendemonstrationen sind angemeldet worden.

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