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KN hilft Leben retten
KN-Aktion "Leben retten!"
Der besondere Einsatz einer Rentnerin
Foto: Helma Krumlinde aus Schönberg (78) übernimmt die kompletten Kosten für einen "KN hilft Leben retten!"-Kursus, in dem auch Flüchtlinge Wiederbelebung lernen.

An der Aktion "KN hilft Leben retten!" beteiligen sich viele Menschen - indem sie in Kursen nach neuesten Erkenntnissen Wiederbelebung lernen, aber auch indem sie Geld für diese Kurse spenden. Helma Krumlinde aus Schönberg engagiert sich dabei in besonderer Weise.

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Foto: Dietlind-Ines Levin und ihr Mann Friedrich-Wilhelm Levin üben mit dem „Paten“ Steffen Weinhold (rechts) Herzdruckmassage.
KN hilft Auch Weinhold kann nun Leben retten

Mit Patenschaften ist das so eine Sache. Was einmal gut gemeint war, wird nicht immer mit Leben erfüllt. Steffen Weinhold hat die Patenschaft für „Leben retten!“ übernommen, der gemeinsamen Aktion der Kieler Nachrichten und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.

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Foto: Die Klasse 4d der Theodor-Heuss-Schule in Kiel machte mit bei der Aktion von KN und UKSH "Leben retten!" im Citti Park.
Aktion im Citti Park Leben retten? Diese Klasse macht's vor

Jonathan ist zwar erst zehn Jahre alt, aber die Reanimation beherrscht er am Ende dieser Schulstunde schon richtig gut. Lernen fürs Leben, das hatte seine Lehrerin Tanja Behrens von der Theodor-Heuss-Grundschule im Sinn, als sie mit der Klasse 4d im Citti Park die Aktion „Leben retten!“ besuchte.

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Neue App

Drei Minuten, die Leben retten

Foto: KN-Geschäftsführer Sven Fricke (v. li.), Dr. Hartwig Marung vom UKSH und Martin Kleehaus von der Ecorium GmbH stellten die Retter-App auf der Cebit vor.

Es geht um wenige Minuten, die entscheidend sein können: Mit einer neuen App mehr Leben retten, das wollen das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), die Kieler Nachrichten und die AG Rhythmologie. Sie haben am Dienstag auf der Technologiemesse Cebit „Meine Stadt rettet“ vorgestellt.

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KN hilft Leben retten!

„Ulf hat sofort gesehen, was los war“

Foto: „Ich bin meinen Rettern von Herzen dankbar, dass sie so für mein Leben gekämpft haben“, sagt Günther Danklefsen (2. von links), der sich noch immer mit (von links) Peter Kostbade, Ulf Greinert und Karl-Heinz Liebenthal zum Tischtennisspielen trifft.

Es hat Günther Danklefsen aus heiterem Himmel getroffen. Damals, am 23. Januar 2009. „Morgens stand ich mit beiden Füßen im Leben. Abends war ich mit eineinhalb Beinen auf der anderen Seite“, sagt der 70-Jährige aus Warnau.

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„Leben retten!“

App-solut einfach: Der schnelle Weg zum Defi

Foto: Dieser Laien-Defibrillator des Herstellers Primedic ist für den einmaligen Gebrauch vorgesehen bei Patienten, die bewusstlos und ohne Atmung sind (Kinder ab etwa acht  Jahren bzw. über 25 Kilogramm). Eine Benutzung wird für Ersthelfer empfohlen, die bereits eine Schulung erhalten haben. Während der Defibrillation sollte direkter Kontakt zum Patienten vermieden werden. Die Bedienung des Geräts erklärt sich durch Aufschriften und Sprachsteuerung selbst.

Unter dem Motto „Leben retten!“ machen Universitätsklinikum (UKSH) und Kieler Nachrichten viele Schleswig-Holsteiner zu Lebensrettern.  Die Frage blieb bisher oft, wie man einen Defibrillator im Notfall findet. Die schnellste Art der Suche ist derzeit eine App für iOS und Android.

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Aktion „Leben retten!“

Jochen Schweder überlebte dank Herzdruckmassage

Foto: Jochen Schweder aus Kiel: „Ich verdanke mein Leben dem Wissen und beherzten Eingreifen anderer. Deshalb sind solche Kurse wichtig.“

Ein Herzstillstand ist die häufigste Todesursache in Deutschland, er kann viele Ursachen haben. Manchmal kommt der Herztod ohne Vorwarnung, manchmal kündigt er sich an. Wie bei Jochen Schweder. Als er bei der Aktion „KN hilft Leben retten!“ am Donnerstag von seiner Rettung berichtete, wurde es ganz still im Raum.

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Aktion Leben Retten

Die Hemmschwelle überwinden

Foto: Jessika Popp und Walter Awolin üben die Herzmassage.

Die Angst, etwas falsch zu machen, hält Menschen oft davon ab, im Notfall einzugreifen. Im Rahmen der KN-Aktion Leben retten lernten rund 30 Leser am Montagabend in Schwentinental, wie man es richtig macht. Fazit der Teilnehmer: "Die Hemmschwelle ist überwunden."

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