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Erste Kurse ausgebucht, Spender gesucht

„KN hilft Leben retten!“ Erste Kurse ausgebucht, Spender gesucht

Die Aktion „KN hilft Leben retten!“ der Kieler Nachrichten und des UKSH läuft rasant an: Die ersten Lebensretter-Kurse, die von den Kieler Nachrichten finanziert und in KN-Gebäuden veranstaltet werden, sind bereits ausgebucht. Anbieter weiterer Standorte und Spender sind herzlich willkommen.

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Väter der Aktion „Leben retten!“ sind der Chefredakteur der Kieler Nachrichten, Christian Longardt (re.), und der Privatdozent Dr. Jan-Thorsten Gräsner, Direktor des Institutes für Rettungs- und Notfallmedizin am Universitätsklinikum in Kiel.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Die Kieler Nachrichten und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein wollen in den zweistündigen Kursen intensiv vermitteln, wie lebensrettende Herzdruckmassagen durchgeführt werden. Vorgestellt wurde die gemeinsame Aktion beim KN-Jahresempfang am vergangenen Donnerstag im Kieler Ostseekai.

3000 bis 5000 Schleswig-Holsteiner erleiden pro Jahr einen Herzstillstand. Eine bis zum Eintreffen des Notarztes richtig durchgeführte Herzdruckmassage kann also im direkten Umfeld Leben retten. Wie das geht, erklären UKSH-Experten in den Kursen. In Deutschland bestehen bei dem Thema Wissens- und Motivationslücken. Nur 30 Prozent greifen zu, wenn neben ihnen jemand umkippt. Umso erfreulicher ist das rege Interesse an den ersten ausgebuchten Kursen.

Für die Durchführung weiterer Retter-Kurse suchen KN und UKSH deshalb jetzt neue Standorte. Sie können sich melden und einen Raum der Gemeinde, des Vereins oder des Unternehmens zur Verfügung stellen. Zur Finanzierung werden außerdem Spenden gesammelt.

Weitere Informationen zu "KN hilft Leben retten!"

Alle Kontaktinformationen und Spendendaten finden Sie unter www.kn-hilft.de

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„Leben retten!“
Foto: Jessica Popp ist Krankenschwester am UKSH und Ausbilderin am Institut für Rettungs- und Notfallmedizin.

Jessica Popp gehört zum Team des UKSH, das die kostenlosen Rettungskurse der KN-hilft-Aktion „Leben retten!“ leiten wird. Im Interview erklärt sie den Dreiklang, auf den es bei der Wiederbelebung ankommt: Prüfen, rufen, drücken.

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