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Leben retten - das geht jeden an

Schleswig-Holstein Leben retten - das geht jeden an

Für den Kieler Maik Wanko ist klar, warum er zum Kurs:„Leben-retten!“ gekommen ist: „Ich möchte mir niemals sagen lassen, ich hätte jemanden retten können und habe es nicht getan.“ So ging es auch den 29 anderen Kursteilnehmern, die am Donnerstag in Wärtsilä Elac Nautik GmbH in Kiel gekommen waren.

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Schleswig-Holstein soll Lebensretter-Land werden: Darin waren sich (von links) Marion Bochan aus Schwedeneck, der Personalleiter von Wärtsilä Elac Nautik Jan Pieper, Saskia Greiner vom UKSH, General Manager Hans-Jörg Maschmann von Wärtsilä Elac Nautik und Eberhard Teufel aus Kiel beim Kursus „Leben retten!“ an der Förde einig.

Kiel. Zwei Stunden lernten und übten sie, wie man sich richtig verhält, wenn eine Person leblos zusammensackt.  Was übrigens Menschen in jedem Lebensalter passieren kann, wie die Kursleiterinnen  Astrid Boje und Saskia Greiner vom Universitätsklinikums Kiel betonten.   „Man muss das wirklich üben, aber ich denke, ich würde es schaffen“, fand Thomas Kraus am Ende und spielte dann  zusammen mit  Jörg Nielsen aus Ottendorf und  Peter Strittmatter aus Molfsee mit Bravour den Ernstfall inklusive Defibrillator-Einsatz durch. Marion Bochan aus Schwedeneck ist zwar unsicher, ob sie die notwendigen Maßnahmen lange genug durchhalten würde: „Meine Handgelenke machen da nicht so mit. Aber ich weiß jetzt, was zu tun ist, und kann zumindest andere anleiten.“ Deshalb will sie das Gelernte nun auch in ihrer Strickgruppe weitergeben: „So kommt ein Schnellballsystem in Gang und es entsteht ein Netz von potentiellen Lebensrettern.“ Möglich wurde der Kurs durch eine Spende der Wärtsilä Elac Nautik GmbH in Kiel, einem internationalen Experten für  Sonaranlagen, Echolote und Unterwasserkommunikationssysteme.  

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