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Schüchternheit ist wie weggezaubert

Magier „Jeff de Fire“ Schüchternheit ist wie weggezaubert

Der Kieler Zauberer Jörn Dibbern hat sich seinen Künstlernamen „Jeff de Fire“ schon als Jugendlicher zugelegt. Das Zaubern war für ihn ein „Türöffner“: Aus dem schüchternen Jungen ist ein international erfolgreicher, redegewandter Magier geworden, der demnächst in der Polizeishow zu sehen ist.

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Kartenspiele gehören zu den Utensilien, mit denen der Magier Jörn Dibbern alias "Jeff de Fire" gern zaubert und das Publikum in seinen Bann zieht.

Quelle: Annette Göder

Kiel - Suchsdorf. Die Leidenschaft fürs Zaubern haben seine Eltern früh gefördert. „Mein Vater ist Tischler und hat mir, als ich zehn Jahre alt war, einen selbst gebauten Zauberkasten geschenkt, in dem verschiedene Zauberutensilien lagen“, erinnert sich Dibbern. „Ich habe die Tricks nicht nach Anleitung ausgeführt, sondern ihnen immer einen anderen Schliff gegeben.“ Etwas später hat seine Mutter ihn im Jugendzauberclub „De Twiel“ angemeldet. Mit 14 Jahren nahm er an seinem ersten Zauberwettbewerb in Berlin teil.

Dann hat der zurückhaltende junge Mann in einer Cocktailbar gezaubert und Eindruck hinterlassen. „Ich bin schnell in Kontakt zu anderen gekommen, und das Eis war durch das Zaubern rasch gebrochen“, erzählt der Suchsdorfer. Auch Wettbewerbserfolge bei deutschen und internationalen Meisterschaften – ein Mix aus Gala, Seminaren, Messeständen und Wettstreit – haben sein Selbstbewusstsein gestärkt.

Er unterhält sich mit den großen der Szene

Hunderte von Magiern geben sich dort die Hand und tauschen sich über Comedy-Magie, Mentalzauberei oder Großillusionen aus. Dort trifft der Kieler, der Mitglied im „Magischen Zirkel von Deutschland“ ist, namhafte Illusionisten wie Hans Klok, Simon Pierro oder die Ehrlich Brothers.

Dennoch ist Dibbern bodenständig geblieben. Er ist nicht der Typ dazu, abzuheben, obwohl es für ihn kein Problem ist, Tische oder Stühle schweben zu lassen. „Ich habe die Rückmeldung bekommen, dass ich auf der Bühne echt wirke, denn ich bin dort, wie ich im Leben bin“, sagt der Künstler. „Meine Tricks gehen nicht auf Kosten anderer.“

Von Annette Göder

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