17 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
"Sonita": Sängerkarriere statt Zwangsheirat

Film "Sonita": Sängerkarriere statt Zwangsheirat

Sonita will einfach nur frei sein - selbst über ihr Leben bestimmen und als Rapperin Karriere machen. Ihre Familie zuhause in Afghanistan hat andere Pläne.

Die 18-Jährige soll aus dem Exil im Iran zurückkehren und einen Mann heiraten, der für sie ausgesucht wurde, so gebietet es die Tradition.

Voriger Artikel
Der Film zum Computerspiel: "Warcraft: The Beginning"
Nächster Artikel
"Outside the Box": Groteske um Manager-Seminar

Sonita hält dicht.

Quelle: Behrouz Badrouj/RealFiction

Berlin. Doch Sonita rebelliert und singt gegen Zwang, Gewalt und Unterdrückung an: "Wie alle Mädchen bin auch ich gefangen, ein Schaf, für den Käufer gezüchtet. Sie sagen, es sei Zeit, mich zu verkaufen. Seht meine Augen, Ohren, ich bin ein Mensch!".

Die Teheraner Filmemacherin Rokhsareh Ghaem Maghami hat sie begleitet. In ihrem Dokumentarfilm "Sonita" begleitet sie die mutige 18-Jährige auf ihrem schwierigen Weg in die Freiheit, der von Teheran zurück nach Afghanistan führt, immer den Traum vor Augen, es bis in die USA zu schaffen, wo ein Schulstipendium auf die junge Sängerin wartet.

(Sonita, Deutschland/Iran/Schweiz 2015, 91 Min., FSK keine Angabe, von Rokhsareh Ghaem Maghami)

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Zahl der Kinderehen steigt
Foto: In einigen Ländern werden viele Minderjährige gegen ihren Willen verheiratet. Nun kommen sie oft als Flüchtlinge nach Deutschland. Im Unterschied zu anderen Bundesländer hat Schleswig-Holstein aber keinen genauen Überblick.

Bundesweit werden immer mehr Fälle von Kinderehen bekannt: Unter den Flüchtlingen in Deutschland sind offenkundig hunderte minderjährige Mädchen, die in ihren Heimatländern verheiratet worden sind. Auch in Hilfseinrichtungen in Schleswig-Holstein werden sogenannte Kindsbräute betreut.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Kino News 2/3