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Der Elternfrust wächst und wächst

Kita-Gebühren Der Elternfrust wächst und wächst

Unter Kita-Eltern herrscht viel Frust. Frust über die extrem unterschiedlichen und hohen Kita-Gebühren im Land. Über eine unzureichende personelle Ausstattung der Kitas. Auch über den Kampf um einen Kita-Platz.

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In den Kitas Schleswig-Holsteins läuft vieles nicht so, wie es sich die Eltern wünschen. Vor allem zu hohe Gebühren sorgen für viel Kritik.

Quelle: Jan-Philipp Strobel

Kiel. Das zeigt eine erste Zwischenbilanz des Kita-Portals auf KN-online. Es wurde bereits mehr als 10000-mal angeklickt. Auf unserem Kita-Portal können Eltern eintragen, was sie für einen Kita-Platz bezahlen und was ihnen wichtig ist beim Thema Kinderbetreuung. Eltern von Flensburg bis Geesthacht, von Lübeck bis Wesselburen haben das bereits genutzt und damit die ungeheure Bandbreite bei den Gebühren bestätigt.

Dabei geht es nur um jene, die mindestens einen Platz voll bezahlen müssen. Die Angaben zeigen: Für eine siebenstündige Krippenbetreuung werden zwischen 161 und 640 Euro im Monat fällig. Die Höchstzahler im Hamburger Rand müssen also allein aufgrund des Wohnortes viermal so viel für die Betreuung seines Kindes ausgeben wie jene Eltern, die zufällig in ländlichen Gebieten im Westen des Landes wohnen. Genau so groß ist der Unterschied auch bei der fünfstündigen Betreuung von Über-Dreijährigen.

Mehrere Teilnehmer geben an, dass die Betreuung von zwei Kindern 20 Prozent des Haushaltseinkommens verschlingt. Mehrere Eltern beklagen, dass der Posten „Kinderbetreuung“ im Budget so kontinuierlich größer wird. Auf die Frage, was am dringendsten angepackt werden sollte, wird an erster Stelle angegeben: niedrigere Kita-Gebühren (214 Stimmen). 122 Teilnehmer fordern hingegen mehr Geld für die Kitas. Wieder andere sind froh, wenn sie überhaupt einen Platz bekommen.

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