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Bundeskanzlerin wirbt in Flensburg für de Jager

CDU Bundeskanzlerin wirbt in Flensburg für de Jager

Mit einem Aufruf zum Sparen hat CDU-Chefin Angela Merkel in Flensburg für den Spitzenkandidaten ihrer Partei in Schleswig-Holstein, Jost de Jager, geworben. Zehn Tage vor der Landtagswahl hielt Merkel im äußersten Norden des Landes eine Rede, in der sie vor Stillstand und rot-grüner Ideologie warnte.

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Merkel warnte vor Stillstand und rot-grüner Ideologie.

Quelle: Angelika Warmuth

Flensburg. Nur durch Sparen und nicht durch neue Verschuldung ließen sich dauerhaft gute Lebensbedingungen schaffen.

Man dürfe "nicht nur lamentieren und dauernd Nein sagen", erklärte Merkel. Schleswig-Holstein habe heute 90 000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze mehr als 2005, sagte die Kanzlerin. In dem Jahr war Peter Harry Carstensen (CDU) Ministerpräsident geworden. Mit dem Sprichwort "Am Berg wechselt man die Pferde nicht" warb Merkel für de Jager.

Die Kanzlerin kritisierte Niedriglöhne. Wer glaube, dass er damit die Menschen motiviere, irre sich. Die CDU werde nicht akzeptieren, dass es "weiße Flecken" gebe, wo keine Tarifvereinbarungen mehr geschlossen werden. Es werde auch mit der CDU Lohnuntergrenzen geben, "aber nicht eine für ganz Deutschland".

Die Energiewende bezeichnete Merkel, die für ihre Rede sowohl Beifall als auch Buhrufe erntete, als "eine der ganz großen Chancen für dieses Bundesland". Nach ihrer Rede in Flensburg flog Merkel zu einem weiteren Wahlkampfauftritt nach Mölln im Kreis Herzogtum Lauenburg.

dpa

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