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Sein Schwerpunkt: Bildung

Wahlkampf von CDU-Direktkandidat Daniel Günther Sein Schwerpunkt: Bildung

Daniel Günther steht mitten im Wahlkampf – am 6. Mai wird ein neuer Landtag für Schleswig-Holstein gewählt. Der Landesgeschäftsführer der CDU hat als seinen Schwerpunkt das Thema Bildung gewählt. Damit hat es sich der 39-Jährige nicht leicht gemacht, denn zugleich vertritt er die Politik rigoroser Haushaltskonsolidierung. Kein Geld mehr für die Bildung also?

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Der Wahlkampf ist eröffnet: Daniel Günther (CDU) präsentiert eines der Plakate seines Wahlkreises.

Quelle: Foto: Pörksen

Eckernförde. Der 2009 direkt in den Landtag gewählte Günther, Mitglied im Bildungs- und Petitionsausschuss sowie Hochschulpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, kandidiert für die CDU im Wahlkreis 9: in einem großen Gebiet nach der neuen Aufteilung von 2011, das die Ämter Schlei-Ostsee, Hüttner Berge, Dänischenhagen, Dänischer Wohld, die Gemeinde Altenholz und die Stadt Eckernförde einschließt.

„Da sind die Themen weit gestreut“, weiß er, der momentan jeden Tag unterwegs ist, um den Wählern vor Ort Rede und Antwort zu stehen. Eines der großen Themen sei immer wieder die Bildung. „Es ist leicht zu sagen, da wolle man einen Schwerpunkt setzen“, so Günther, der verheiratet ist und in Kiel Politikwissenschaften mit dem Magisterabschluss studierte. „Jeder Mensch weiß, dass Bildung wichtig ist.“ Gleichwohl gelte auch hier, sich auf die Haushaltskonsolidierung zu konzentrieren. „Wir machen keine Versprechungen, die wir hinterher nicht halten können“, betont er. Das sei auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Natürlich wünsche sich auch die CDU mehr Kitas und Lehrer, aber man müsse realistisch sein. „Bildung ist einer unserer Schwerpunkte“, sagt Günther, vor allem wolle man „Ruhe ins System bekommen“.

Die jetzigen Strukturen sollten erhalten bleiben, das gelte auch für Regionalschulen. Für eine Abschaffung dieser Schulform sei er nicht zu haben, betont der Politiker, denn das bedeute das Aus für die Fritz-Reuter-Schule in Eckernförde, die Regionalschule in Gettorf und die Claus-Rixen-Schule in Altenholz.

Den laufenden Wahlkampf sieht er mit einer gewissen Gelassenheit, aber auch mit Spannung. Die aktuellen Umfragen fielen für seine Partei zufriedenstellend aus. Gespannt sei er, weil dennoch alles offen scheine. „Eine gute Voraussetzung, mit richtigen Argumenten nach vorn zu kommen“, so Günther, der mit seiner Frau in Eckernförde wohnt.

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