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Wahkampf-Finale: Kubicki und Lindner optimistisch

Landtag Wahkampf-Finale: Kubicki und Lindner optimistisch

Zum Abschluss ihres Wahlkampfes hat die FDP große Zuversicht auf eine erfolgreiche Landtagswahl an diesem Sonntag in Schleswig-Holstein demonstriert. Er sei überzeugt, dass es am 6. Mai weder für Rot-grün und wohl auch nicht für die "Dänenampel" mit dem SSW reichen werde, sagte FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki am Donnerstag im Kieler Hafen vor rund 400 Zuhörern.

Kiel. Vielmehr dürften genügend vernünftige politische Kräfte ins Parlament gewählt werden und dann werde man sehen, meinte Kubicki. Konkrete Koalitionsvorschläge nannte Kubicki nicht.

Gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Spitzenkandidaten Christian Lindner attackierte Kubicki SPD und Grüne für Schuldenpolitik, staatliche Bevormundung und eine ideologische Schulpolitik - unter dem Beifall von FDP-Vorsitzendem Philipp Rösler. Nachdem die FDP, bisher Regierungspartner der CDU, in Umfragen lange unter der Fünf-Prozent-Hürde lag, könnte ihr jetzt doch der Wiedereinzug ins Landesparlament gelingen. Letzten Umfragen zufolge kann sie im Norden mit sechs bis sieben Prozent rechnen.

dpa

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Hochspannung vor der Entscheidung
Die Spitzenkandidaten werben um jede Stimme (von rechts): Torsten Albig (SPD), Jost de Jager (CDU), Robert Habeck (Grüne), Wolfgang Kubicki (FDP), Torge Schmidt (Piratenpartei), Anke Spoorendonk (SSW) und Antje Jansen (Linke).

Wer soll Ministerpräsident werden: Jost de Jager (CDU) oder Torsten Albig (SPD)? 2,243 Millionen Schleswig-Holsteiner können morgen mitentscheiden. Noch nie war eine Landtagswahl so spannend und die Lage so unübersichtlich wie diesmal. Vieles hängt von den kleinen Parteien ab.

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