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Wahlkampfabschluss beim SSW: Nicht eingeschüchtert durch CDU

Wahlen Wahlkampfabschluss beim SSW: Nicht eingeschüchtert durch CDU

Mit Jazzmusik und Angriffen auf die CDU - so hat die Partei der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein, SSW, am Donnerstagabend den Wahlkampfabschluss in Flensburg gefeiert.

Flensburg. "Wir lassen uns nicht einschüchtern von der CDU und ihren primitiven Kampagnen", sagte der SSW-Vorsitzende Flemming Meyer drei Tage vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein. "Die CDU muss schon sehr verzweifelt sein, um solch rückwärtsgewandte Methoden gegen den SSW anzuwenden." CDU-Spitzenkandidat Jost de Jager hatte wiederholt vor einer "Dänenampel" - also einer Koalition aus SPD, Grünen und SSW - gewarnt.

SSW-Spitzenkandidatin Anke Spoorendonk sprach von "Torschlusspanik" bei der CDU. Es sei eine "Mär", dass der SSW zur Neutralität verpflichtet sei. "Der SSW hat sich nie neutral verhalten und wird es auch nie tun", sagte Spoorendonk. Dass die schwarz-gelbe Koalition abgewählt werde, sei klar. Bei einer Koalitionsbeteiligung müsse der SSW ein "gewichtiges Ministerium" besetzen und keinen "Katzentisch".

dpa

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Hochspannung vor der Entscheidung
Die Spitzenkandidaten werben um jede Stimme (von rechts): Torsten Albig (SPD), Jost de Jager (CDU), Robert Habeck (Grüne), Wolfgang Kubicki (FDP), Torge Schmidt (Piratenpartei), Anke Spoorendonk (SSW) und Antje Jansen (Linke).

Wer soll Ministerpräsident werden: Jost de Jager (CDU) oder Torsten Albig (SPD)? 2,243 Millionen Schleswig-Holsteiner können morgen mitentscheiden. Noch nie war eine Landtagswahl so spannend und die Lage so unübersichtlich wie diesmal. Vieles hängt von den kleinen Parteien ab.

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