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Wechselstimmung in Schleswig-Holstein

Wahlumfrage Wechselstimmung in Schleswig-Holstein

Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein sieht eine ARD-Umfrage eine Wechselstimmung, aber keine eigene Mehrheit für Rot-Grün im Norden. Die Hälfte der Bürger (50 Prozent) sei der Ansicht, dass die nächste Landesregierung von der SPD geführt werden solle.

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Torsten Albig (SPD) und Jost de Jager (CDU) treten zur Wahl an. Fotos: Carsten Rehder/Bodo Mark

Kiel. Das ergab die von Infratest dimap durchgeführte ARD-Vorwahlumfrage, über die die ARD-"Tagesthemen" am Donnerstagabend berichteten. Demnach wünschen sich lediglich 31 Prozent eine weitere CDU-geführte Regierung in Kiel.

In der Sonntagsfrage für den Norden erreicht die SPD 32, die CDU 30 Prozent. Die Grünen liegen bei 13, die FDP bei 6 Prozent. Damit würden die Liberalen den Wiedereinzug in den Landtag schaffen. Gute Chancen auf den Einzug haben auch die Piraten, die auf neun Prozent der Stimmen kommen. Die Linke liegt bei lediglich 2,5 Prozent und würde den Wiedereinzug verpassen.

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) liegt laut der Umfrage bei 4,5 Prozent. Die Partei der dänischen Minderheit ist von der Fünf-Prozent-Hürde befreit. Derzeit käme Rot-Grün nur mit dem SSW auf eine Mehrheit der Stimmen. Der SSW hat sich zu einer solchen Koalition bereiterklärt.

Wenn die Schleswig-Holsteiner ihren Ministerpräsidenten direkt wählen könnten, würden sich 27 Prozent für den CDU-Spitzenkandidaten Jost de Jager entscheiden. 49 Prozent würden hingegen den Spitzenkandidaten der SPD, Torsten Albig, wählen.

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