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Suche nach Wahlhelfern wird zum Problem

Problem im Norden Suche nach Wahlhelfern wird zum Problem

Sechs Wochen vor der Landtagswahl ist es eines der größten Probleme, ehrenamtliche Wahlhelfer zu finden. Nach den Worten von Bernd Saxe, Vorsitzender des Städteverbands Schleswig-Holstein, ist die Suche in den vergangenen Jahrzehnten „immer schwieriger“ geworden.

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Wahlhelfer werden dringend benötigt.

Quelle: Nicole Scholmann

Kiel. „Im Moment schaffen wir es gerade noch, alle Wahlvorstände zu besetzen. Es gibt aber keine Garantie, dass es so bleibt“, sagt der Lübecker Bürgermeister. Es bestehe die Gefahr, dass dies „ein wachsendes Problem wird“. Landeswahlleiter Tilo von Riegen bestätigte diesen Trend, den er „aufmerksam beobachtet“.

Entschädigung wird aufgestockt

 Wie groß der Druck für die Gemeinden ist, zeigt sich daran, dass einige die Entschädigung für Wahlhelfer aufstockten. Dänischenhagen, Noer, Schwedeneck und Strande zahlen nun bei der Landtagswahl 50 statt 30 Euro. „Wir wollen dieses Ehrenamt attraktiver machen“, sagte Amtsvorsteher Sönke-Peter Paulsen. In der Landeshauptstadt wurde das sogenannte Erfrischungsgeld von 35 auf 70 Euro verdoppelt. Auch Kiels Kreiswahlleiter Wolfgang Röttgers begründet das mit der sinkenden Bereitschaft, sich als Wahlhelfer zur Verfügung zu stellen. Notfalls müsse darüber nachgedacht werden, städtische Mitarbeiter heranzuziehen, um einen reibungslosen Ablauf der Wahl zu gewährleisten.

 In diesem Jahr ist das Problem besonders groß, denn in Schleswig-Holstein fallen innerhalb eines Jahres drei Urnengänge an: die Landtagswahl am 7. Mai, die Bundestagswahl am 24. September und die Kommunalwahl am 6. Mai 2018. In Kiel kommt der Bürgerentscheid über den Flugplatz Holtenau hinzu. Der Termin steht noch nicht fest. In Eutin stimmen die Bürger am 7. Mai auch über das „Haus des Gastes“ ab.

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Ein Artikel von
Robert Michalla
Wirtschaftsredaktion

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