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Landtagswahl Schleswig-Holstein "Bunte"-Zitate mit Ehefrau abgestimmt
Landtagswahl Schleswig-Holstein "Bunte"-Zitate mit Ehefrau abgestimmt
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08:31 22.05.2017
Von Christian Longardt
Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) am Abend der Landtagswahl 2017 in Kiel. Quelle: Olaf Malzahn

Viele seiner Ratgeber hätten ihm gesagt: „Du bist zu distanziert in der Wahrnehmung der Menschen, du musst dich mehr öffnen.“ Daher das Interview mit dem Boulevard-Blatt. Die „Bunte“-Zitate habe neben seinem Sprecher und ihm selbst auch seine Ehefrau freigegeben, so Albig. „Selbstverständlich, es ging ja um uns beide.“ Niemandem sei vorher aufgefallen, „dass da ein Satz drin ist, der missverständlich ist“, sagte Albig.

Albig spricht von bösartiger Kampagne

Er spielte damit auf die Passage an, in der es um die „Augenhöhe“ ging, die zwischen ihm und seiner Noch-Ehefrau mit der Zeit verloren gegangen sei. Der Ministerpräsident erklärte, der Satz habe zu vielen Debatten auf der Straße und zu „schlechter Stimmung“ geführt. Auch in vielen Medien hatte es scharfe Kritik gegeben, so nannte der „Spiegel“ Albig einen „selbstgefälligen Macho“. Bei RSH sprach er von einer „Kampagne“, die „bösartig“ gewesen sei.

Auf seinen Gemütszustand angesprochen, sagte Albig: „Es ging mir schon mal besser. Das sind Tage, wo du ein bisschen schluckst.“ Seinem Nachfolger wünsche er, dass der am Ende „mit Respekt“ behandelt werde, und „man nicht so tut, als wäre er ein Hühnerdieb“.

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