11 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Die komplexe Medienlandschaft verstehen

Misch Die komplexe Medienlandschaft verstehen

Im September startet das Projekt „Medien in der Schule“ (kurz MiSch) von Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung für die Schüler weiterführender Schulen. Interessierte Lehrer können ihre Klassen noch bis Freitag, 15. Juli, anmelden.

Voriger Artikel
Alle Medien sicher im Griff
Nächster Artikel
MiSch erobert die Klassenzimmer

Für "Medien in der Schule" (Misch) jongliert Mika mit Zeitung, E-Paper, Kamera und Co.

Quelle: Ulf Dahl/ Montage Brink

Kiel. Bald können Schüler wieder kräftig in Sachen Medienproduktion und -nutzung mitmischen. Bald können Schüler wieder kräftig in Sachen Medienproduktion und -nutzung mitmischen. Ehemals unter dem Titel „Zeitung in der Schule“ (ZiSch) bekannt, bezieht es nun auch verstärkt digitale Nachrichten und Informationskanäle mit ein.

„Wir schätzen den Wert des Projektes für die Schüler enorm hoch ein, denn hier wird ihnen der kritische Umgang mit digitalen und gedruckten Nachrichten und deren Einschätzung näher gebracht. Aus diesem Grund haben wir auch den Anmeldeschluss verlängert, um noch mehr Lehrer zu animieren und ihnen die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben“, sagt Brigitta Grunwald, Marketing-Leiterin der Kieler Nachrichten.

Unter dem Titel „MiSch Eroberer“ können teilnehmende Klassen sich die vielfältige Welt der Medien im Unterricht erschließen. Wie leitet man eine Redaktionskonferenz? Worauf sollte man bei der Recherche achten? Und beim Fotografieren? Und für welches Medium bereitet man eine Nachricht wie auf? Umfangreiches Unterrichtsmaterial bietet ein Leitfaden, an dem Lehrer und Schüler sich beim Erobern der immer komplexer werdenden Medienlandschaft orientieren können. So kann die Klasse eine eigene Redaktion mit Chefredakteur und Ressortleiter werden und eigene Beiträge erstellen. Diese können die Jugendlichen eigenständig auf dem neuen MiSch-Blog veröffentlichen. Wie gewohnt werden aber auch ausgewählte Artikel und Bilder in der Print-Ausgabe der Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung veröffentlicht und am Ende des Projektzeitraums in einer Sonderbeilage gebündelt.

Durch den Recherche- und Schreibprozess sollen die Schüler lernen, Print- und digitale Nachrichten zu verarbeiten und zu bewerten. So erlangen sie Schlüsselkompetenzen, die ihnen helfen, sich sicher in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft zu bewegen. „Bewährtes aus dem ZiSch-Projekt bleibt erhalten, das Projekt soll aber dem Wandel der Zeit Rechnung tragen“, sagt Brigitta Grunwald.

Mit Unterstützung der Förde Sparkasse, die Recherchethemen aus ihrem Geschäftsbereich anbietet, ermöglichen Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung zudem einen Einblick in die Redaktion und Produktion der Tageszeitung sowie der digitalen Kanäle. Klassen können einen Redakteur zu sich einladen und ihn mit Fragen löchern, das Druckzentrum besuchen oder einen Blick in den Newsroom der Redaktion werfen.

Lehrer können ihre 8. bis 10. Klassen aller Schulformen, an Gymnasien auch 7. Klassen, anmelden und zwischen einer Teilnahme am Basisprojekt oder Intensivprojekt, das am 26. September startet, wählen. Im neuen Basisprojekt liegt der Fokus auf der digitalen Mediennutzung. Für diese Variante stehen sechs verschiedene Teilnahmezeiträume von je vier Wochen zur Wahl. Während dieser Zeit bekommen die Schüler und Lehrer kostenlosen Zugang zu allen digitalen Kanälen und Inhalten der Zeitung. Das Intensivprojekt startet am 26. September und endet am 10. Dezember. Zusätzlich zum Zugang zu Website, News-App und ePaper bekommen die Klassen in dieser Zeit auch die gedruckte Tageszeitung geliefert. Für den Unterricht stehen auch hier Lehrmaterialien wie Arbeitsblätter oder Folienvorlagen zur Verfügung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
ANZEIGE
Mehr aus MiSch 2/3