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AfD-Landesparteitag beginnt unter Protesten

Parteien AfD-Landesparteitag beginnt unter Protesten

Begleitet von lautstarken, aber friedlichen Protesten hat die AfD am Samstag ihren Landesparteitag in Rendsburg begonnen. Auf der Veranstaltung will die rechtspopulistische Partei die Weichen für die Landtagswahl im Mai 2017 stellen.

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Aufkleber mit der Aufschrift «AfD Landesparteitag verhindern» in Rendsburg.

Quelle: M. Scholz/Archiv

Rendsburg. Umfragen zufolge hat die Partei gute Chancen, in den Landtag einzuziehen. Der Co-Vorsitzende Bruno Hollnagel holte in seiner kurzen Begrüßungsrede vor den 117 stimmberechtigten Mitgliedern zu einem Rundumschlag gegen die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Bundesregierung aus. Er kritisierte unter anderem die Flüchtlings-und die Zinspolitik.

Vor dem Veranstaltungsgelände demonstrierten abgeschirmt von der Polizei rund 150 Gegner der AfD. Da Aktivisten im Internet und auf Plakaten dazu aufgerufen haben, den Parteitag zu verhindern und es Gewaltandrohungen gegen die Volkshochschule als Vermieter gab, hatte die VHS den Mietvertrag aus Sicherheitsbedenken gekündigt. Das Amtsgericht Rendsburg erließ aber auf Antrag der AfD eine einstweilige Verfügung dagegen. Der Parteitag konnte stattfinden. Aus Sicherheitsgründen waren aber etwa die Museen im Kulturzentrum Hohes Arsenal, in dem der Parteitag stattfindet, geschlossen.

Am Samstag stand die Wahl von Direktkandidaten auf dem Programm. Am Sonntag sollte das Landtagswahlprogramm beschlossen werden. Die Aufstellung der Landesliste und damit die Wahl des Spitzenkandidaten soll voraussichtlich im Oktober erfolgen.

dpa

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