11 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Nachrichten auf Platt
Bi welkeen Partei steiht Platt in't Wahlprogramm binn?

Nu is dat wedder sowiet: De Parteien verspreekt uns dat Geele vun’t Ei. Een bmehr as de anner. „Anpacken“ will de CDU bi uns in’t Land. Dat verspreekt jedenfalls ehre Wahlplakate. De SPD will „gerecht und modern“ ween. „Das Beste für Schleswig-Holstein“ is de FDP, meent tominnst de Partei. De Grönen wüllt „ökologisch, gerecht und weltoffen“ regeern, de lütte SSW is „unabhängig, sozial und näher dran“. De Linke will uns dat „Kleingedruckte“ wiesen, de AfD schnackt vun „unsere Heimat“. Blots de Piraten hebbt keen plietschen Schnack paraat. Wat de Parteien nu anpacken wüllt, wenn se an’e Regeern kaamt, dat kann een nipp un nau in ehr Wahlprogramme nalesen. Un wenn se „heimatverbunden“ un „näher dran“ ween wüllt, denn steiht dor wiss ok wat över uns Regionolspraak Plattdüütsch binn. Ik heff mi mol kundig maakt in’e doren Programme:

  • Kommentare
mehr
Institut kriggt Heinrich-Schmidt-Barrien-Pries

Dat Institut för Nedderdüütsche Spraak in Bremen (INS) hett den Heinrich-Schmidt-Barrien-Pries kregen: „Es ist der am breitesten aufgestellte Dienstleister niederdeutscher Kultur- und Spracharbeit“, meent Schrieversmann Gerd Spiekermann in sien Loffreed. „Die Einrichtung hat sich mit ihrer vielfältigen Arbeit bis heute beständig für die Förderung und Präsenz der niederdeutschen Sprache eingesetzt“, urdeelt de Jury. För dat INS is de Pries nich blots een Symbol, sünnern een wichtige Anerkennen för se ehr Arbeit, seggt Dr. Reinhard Goltz.

  • Kommentare
mehr
He hett veel Plattdüütsches in'e hochdüütsche Spraak rinbröcht

Fiefhunnert Johr liegt twüschen den groten Karkenmann un Reformator Martin Luther un uns Minschen in’t tweete Johrdusend. Dat is een höllsch lange Tiet. Wat hebbt wi dor noch mit den olen Luther to doon? Kloor – de fiert düt Johr Jubiläum: 500 Johr Reformaschoon. Dor weer doch wat vunwegen de 95 Thesen un so. Hebbt wi doch all’ns in’e School liert un as Kunfirmand bi’n Paster. Aver de ole Luther hett nich blots de 95 Thesen gegen den Ablasshannel an’e Döör vun’e Wittenberger Kark nogelt, he hett vör allen Dingen de latiensche Bibel in’e düütsche Spraak överdragen, Un twaars in een Düütsch, datt alle Lüüd verstahn kunnen – ob se nu in Ost oder West, in‘ Norden oder Süden vun Düütschland tohuus weern. „Er formte und prägte die Deutsche Sparche entscheidend mit“, seggt de Spraakenforscher Perfesser Dr. Hartmut Günther in‘n Interview to dat Lutherjubiläum. „Der Wortschatz eint die vielfältigen Dialekte des deutschen Sprachraumes, so dass sich heute Friesen und Bayern überwiegend derselben Vokabeln bedienen.“

  • Kommentare
mehr
Länner sünd sik eens: Platt höört in'e List vun'e Abi-Fächer mit rin

So eens sünd sik de Bunneslänner wiss nich allto oft. De tostännigen Kultusminister ut 15 vun’e 16  Bunneslänner hebbt sik op de Kultusministerkonferenz (KMK) „für die Aufnahme des Faches Niederdeutsch in die Liste der gegenseitig anerkannten unbefristet angebotenen länderspezifischen Prüfungsfächer in der Abiturprüfung“ stark maakt. Mit een Enthaltung. Wat sik op Hochdüütsch so vigelliensch anhöörn deit, heet op Plattdüütsch: Nu kann dat also losgahn mit dat Abi op Platt. „Das Erlernen der Plattdeutschen Sprache wird somit anderen Fächern gleichberechtigt und ist kein Zusatzangebot mehr“, swöögt Birgit Hesse. Se is de Bildungsministerin vun Meckelnborg-Vörpommern un hett den Andrag in’e KMK op’n Wech bröcht.

  • Kommentare
mehr
Agathe-Lasch-Pries över Missingsch an Dr. Viola Wilcken

Missingsch – dat is „halbes Platt“ hett de berühmte Schrieversmann Kurt Tucholsky mol seggt,. In sien Roman „Gripsholm“ hett he bavento noch een wunnerbores Bild för düsse Spraakvarietät moolt: „Missingsch ist das, was herauskommt, wenn ein Plattdeutscher hochdeutsch sprechen will. Er krabbelt auf der glatt gebohnerten Treppe der deutschen Grammatik empor und rutscht alle Nasen lang wieder in sein geliebtes Platt zurück.“ Dr. Viola Wilcken vun’t germanistische Seminar an’e Uni Kiel hett sik in ehr Dokterarbeit nipp un nau mit düsse „Sprachenvarietät“ uteenannersett: „Historische Umgangssprachen zwischen Sprachwirklichkeit und literarischer Gestaltung. Formen, Funktionen und Entwicklungslinien des Missingsch“ heet ehr Thema.

  • Kommentare
mehr
Hartmut Arbatzat hett een Platt-Lehrbook för Groote maakt

„Goden Dag, ik heet Heike, Heike Thode-Scheel. Un wokeen büst du?“ „Ik bün Hartmut Arbatzat. Ik leev in Wingst in Neddersassen un ik bün Schoolmeester.“ Gröten – Vörstellen – Tahlen: Dat is de eerste Stremel in’t niege plattdüütsche Lehr-Book vun Dr. Hartmut Arbatzat. Dat Besünnere: Dat is een Spraakkurs för groote Lüüd. To’n Lesen, to’n Öven, to’n Högen, to’n Singen, to’n Lehrn, to’n Översetten, to’n Spekuleern, to’n Radeln – aver vör allen Dingen geiht dat hier üm Platt  in‘ Alldag. Mit Grammatik, Wöörlisten, mit Leesstücken, Övungen, mit Leder, Radels, Gedichte un Riemels.  „Platt – dat Lehrbook“ is nu in‘ Quickborn-Verlag rutkamen.

  • Kommentare
mehr
Landeier gegen Grootstadt-Ganoven - dor is wat los in Delve

Dor staht se sik nu liek över an Struves Gasthoff: De Landeier ut Delve un de dree Spitzboven ut Hamborg, „Countdown“ sotoseggen: „Jens, da bist du ja. Du hast noch was, was mir gehört. Und wenn du und deine Dorfdeppen hier keinen Ärger haben wollt, dann besorgst du das, was mir gehört, und sonst . . .“  Tja, wat sünst passern würr, dat kannst du di jo in den Film „Landeier – Plattdeutsch für Fortgeschrittene“ mol sölben ankieken. Dor speelt Dithmarschen de Hauptrull un natürli de Plattdüütsche Spraak. „Eine Low-Budget-Produktion mit Laien“, meent Filmemaker un Mediengestalter Mathias Schulz een beten dröög, „keine Hollywood-Produktion auf Hochglanz.“

  • Kommentare
mehr
Dat Hamborger Theoter geiht op Abstecher na Südafrika

„Touristen und Geschäftsreisende kommen oft nach Namibia, aber das gleich ein ganzes Schauspielensemble samt mitgereister Fans in der Hauptstadt aus dem Flugzeug klettert, gibt es wahrscheinlich nicht jeden Tag . . . Begleitet von zahlreichen Kulturfreunden reisen acht Schauspieler und Angehörige des Ohnsorg-Theaters, Dekorationen, Requisiten und Kostüme per Flugzeug nach Namibia“, so stünn dat för tein Johr in’e „Allgemeine Zeitung Namibia“ binn.  Nu will sik dat Ensemble mit Chef Christian Seeler wedder op’n Wech na Afriko maken. Dütmol schall de Reis na Kapstadt gahn. Sotoseggen mit Kind un Kegel. Twaars ahn Kulissen un ahn Pütt un Pann (de klüütert se in Kapstadt na de Pläne ut Hamborg) – aver mit Ohnsorg-Fans un Leser vun’t Hamborger Avendblatt. An 17. März geiht dat grote Aventüür los.

  • Kommentare
mehr
Anzeige