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Einmaleins der Feuerwehren gebüffelt

Truppmannausbildung in Gettorf Einmaleins der Feuerwehren gebüffelt

30 junge Frauen und Männer aus dem Amtsfeuerwehrbezirk Dänischer Wohld haben jetzt in Gettorf den ersten Teil des Truppmannlehrgangs beendet, die obligatorische Grundausbildung für die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren. Vier Wochen lang wurde neben Schule, Ausbildung oder Beruf gebüffelt.

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Meistern gemeinsam einen Löschangriff: Nicole Schmidtchen (17) und Tim Silbernagel (17).

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. „Toll, dass Sie hier stehen und die Ausbildung absolviert haben. Sie machen sich um die Allgemeinheit verdient“, lobte Amtsdirektor Matthias Meins die Lehrgangsteilnehmer. Zum Abschluss ihrer Ausbildung mussten sie auf dem Gelände der Feuerwehr in Gettorf eine praktische Prüfung absolvieren. Der stellvertretende Amtswehrführer Karl-Heinz Petersen, der zum Team der Prüfer gehörte, war begeistert. „Es ist fantastisch, wie sich die jungen Leute engagiert haben und wie sie zusammengewachsen sind“, sagte der Feuerwehrmann aus Osdorf.

 Nachwuchssorgen, so Petersen, müssten sich die Wehren des Amtes aktuell nicht machen. Auch werde der Frauenanteil in den Wehren immer größer. Dies zeigte sich auch bei der jetzt abgeschlossenen Truppmann-/Truppfrauausbildung: Das weibliche Geschlecht war mit fast 30 Prozent vertreten.

 Für die 17-jährige Nicole Schmidtchen aus Osdorf ist die Feuerwehr „eine Leidenschaft“. Mit elf Jahren trat sie in die Jugendfeuerwehr ein, mit 16 wechselte sie in die Erwachsenenwehr.

 Einsätze darf die Zahntechniker-Auszubildende jedoch erst dann mitmachen, wenn sie ihr 18. Lebensjahr vollendet hat. Menschen, die in einer Notlage sind, zu helfen – dies sei ihr größter Ansporn, sich ehrenamtlich in der Feuerwehr zu engagieren. „Und dann ist da natürlich auch noch die tolle Kameradschaft bei uns in der Wehr“, schwärmte Nicole Schmidtchen.

 Den zweiten Teil des Truppmannlehrgangs absolvieren die jungen Feuerwehrleute übrigens in ihren jeweiligen Ortswehren. Dieser Ausbildung schließt sich dann später die Truppführerausbildung an.bki

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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