20 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Gemeinsam gegen den Krebs

Lauf ins Leben Gemeinsam gegen den Krebs

Der Lauf ins Leben wurde am Wochenende in Eckernförde ein Erfolg. Knapp 1000 Läufer, Walker und Geher begaben sich auf dem Sportplatz Schulzentrum auf die Rundstrecke. Insgesamt kamen 33600 Euro an Spenden für Beratungs- und Unterstützungsangebote der Krebsgesellschaft in der Region zusammen.

Voriger Artikel
Vegan Summer lockte zahlreiche Besucher
Nächster Artikel
Grundstein für den THW Kiel ist gelegt

40 Teams machten mit beim Lauf ins Leben auf dem Sportplatz des Schulzentrums.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Aktive aus dem ganzen Land beteiligten sich an dem Benefiz-Marathon, einige von ihnen sind schon seit Anfang an dabei. So schnürt das Team „UmlaufECKsperten“ der Eckernförder Stadtverwaltung jedes Jahr die Schuhe für den guten Zweck. Die Motivation ist klar: „Jeder von uns ist durch Verwandte, Freunde oder Bekannte von dem Thema betroffen“, erläuterte Astrid Fock.

Solidarität mit den Krebspatienten zeigten insgesamt 40 Mannschaften, die beim Lauf ins Leben an den Start gingen. Ebenfalls zu den treuen Teilnehmern zählt der Gettorfer Turnverein. Mit rund 70 Aktiven gehörte der GTV zu den stärksten Gruppen. „Wir halten die Krebsberatung für wichtig“, erzählte Helga Ballert (77). „Und es es immer eine tolle Atmosphäre hier“, fügte sie hinzu.

Nach Angaben von Prof. Frank Gieseler, Onkologe und ehrenamtlicher Vorsitzender der Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein, finanzieren sich die Hilfsangebote fast ausschließlich aus Spenden. Ein Großteil des aktuellen Lauf-ins-Leben-Erlöses fließt in die Krebsberatungsstelle Eckernförde, die an der Imland-Klinik angesiedelt ist. Sie ist für Betroffene und Angehörige kostenfrei. Laut Gieseler steigt allgemein die Zahl der Krebserkrankungen, da die Menschen älter werden. Gleichzeitig gebe es große Fortschritte in der Medizin. „Krebskranke sollen länger und sie sollen gut leben“, sagte Gieseler. Veranstaltungen wie der Lauf ins Leben trügen dazu bei, die Erkrankung aus der Schattenecke zu holen und niedrigschwellige Hilfen zu ermöglichen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3