17 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Superstimmung, glückliche Regattasegler

Aalregatta 2017 Superstimmung, glückliche Regattasegler

Beste Stimmung in Eckernförde am Sonnabend zur ersten Aalregatta wieder zum "richtigen" Termin, nämlich zum Auftakt der Kieler Woche: Knapp 200 Segeljachten sind in Kiel am Morgen zur 35 Meilen langen Wettfahrt gestartet. Die Ankunft der strahlenden Crews feiert das Landpublikum gebührend.

Voriger Artikel
Die neue Strandplattform ist der Bringer
Nächster Artikel
Handicap-Tage: Auftritt im Exoskelett

Beste Laune unter strahlend blauem Himmel an Bord der "Tutima" mit der 13-köpfigen Frauencrew: Die schnelle Jacht lief als eine der ersten durchs Ziel und war am Ende auch der Gesamtsieger der Aal-Regatta am Sonnabend. "Nach etwa drei Stunden und 40 Minuten haben wir die Linie passiert", rechnet Skipperin Kirsten Harmstorf-Schönwitz jetzt gerade aus.

Quelle: Cornelia D. Mueller

Eckernförde. "Alles lief super morgens in der Kieler Förde. Wir sind um 9.40 Uhr gestartet", berichtet Skipperin Kirsten Harmstorf-Schönwitz strahlend. Ihr Team konnte am Ende des Tages auch den Gesamtsieg am Sonnabend einfahren. Noch ahnen die 13 rasanten Ladies in Pink nicht, das der riesige silberne Pokal auf sie wartet. Das Cockpit der "Tutima" mit der Frauencrew ist noch gar nicht richtig aufgeklart, da wird schon ein Tablett mit Fassbier gereicht. ""Echter Service!", freut sich auch die Crew von der Nachbarjacht, die das Jacht-Päckchen am Kai gerade auf das vierte Schiff in Reihe erhöht.

 Alle sind glücklich über das Revival der Aalregatta zur Kieler Woche

Für prompte Bedienung sorgt das Team vom Segelclub Eckernförde (SCE), das auch die 200 Räucheraale für die Regattamannschaften gestiftet und sie an der Ziellinie persönlich übergeben hat. Der Club war zehn Jahre allein Ausrichter der Aalregatta zu Pfingsten, während der Kieler Yacht Club (KYC) das Welcome-Race der Kieler Woche nach Eckernförde für die ORC-Schiffe abgetrennt hatte und in eigener Regie führte. "Unser Vorstand und die Leute vom KYC haben ganze Arbeit geleistet und wieder zusammengebracht, was zusammengehört", freuen sich Elke Bolthausen und Petra Biedermann vom Organisationsteam des SCE.

200 Jachten drängeln sich im engen Hafenbecken

Das Ergebnis macht allen sichtbar Spaß, auch Landratten. Die genießen zusätzlich das bunte Landprogramm, das die Eckernförder Touristik auf die Beine gestellt hat. Endlich drängeln sich am spätem Nachmittag wieder 200 Jachten im Hafenbecken der Stadt und sorgen für das einzigartige Flair. Das hatten ambitionierte internationale  Regattasegler wie Freizeitsportler aus der Region mit sportlichem Anspruch Jahrzehnte lang an der Aalregatta geschätzt.

Bis zu 25 Knoten Wind haben für Spaß gesorgt

"Toll, dass wir wieder alle zusammen hier ankommen", bestätigt die "Tutima"-Skipperin. "Je mehr Jachten auf der Strecke, desto größer der Ansporn." Dass das Wetter so prima mitspielt setzt dem die Krone auf. Der Nordwest mit Böen bis zu 25 Knoten, der Kreuzkurs in die Eckernförder Bucht, hat alle sportlich gefordert. "Nur den Spinnaker-Kurs haben wir vermisst", heißt es unisono. Der hätte für noch mehr Action. Am Sonntag bei der Rückfahrt nach Kiel dürfte es damit klappen: Zum Start ist Westwind angesagt.

Hier sehen Sie mehr Fotos von der Aalregatta der Kieler Woche nach Eckernförde.

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3