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Abenteuer Miniphänomenta

Altenholz: Abenteuer Miniphänomenta

Sie schieben die Holzklötze herum, bauen eine Brücke oder legen sie gleich dreifach übereinander. Das unausgesprochene Ziel der Erstklässler Jano, Jonas, Juri, Max, Nika und Tillmann am Montag ist immer das gleiche. In der schräg stehenden Box wollen sie möglichst originelle Bahnen für ihre Murmeln bauen.

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Dieses Miniphänomenta-Experiment kam bei den Erstklässlern in Altenholz gut an: Durch ihre selbst verlegte Bahn ließen Tillmann (von links), Juri, Jano, Max, Nika und Jonas die Murmeln rollen.

Quelle: Rainer I. Krüger

Altenholz. Sie diskutieren und bauen erneut um. Dann rollen immer wieder die Kugeln. Die Lehrerinnen Steffi Adrian und Heike Sieling von der Altenholzer Claus-Rixen-Schule sehen am Montag interessiert zu. Denn was den sechs Siebenjährigen gerade so sehr Spaß macht, ist der Heimat-, Welt- und Sachunterricht (HWS). Mit Experimenten der Wanderausstellung Miniphänomenta lernen die Kinder zwei Wochen durch Probieren.

 „Wir haben 30 Versuche am Standort Klausdorf und zehn in Stift aufgebaut“, berichtet Adrian. Sie hat sich dafür eingesetzt, die Schau in die Grundschule zu holen und Fortbildungen dazu organisiert. Das Wichtigste an den Exponaten: Sie erklären sich selbst. „Die Frage ,Was soll ich hier machen?’ beantworten wir nicht“, erklärt Sieling. Daher ist das Nutzen der Ende vergangener Woche aufgebauten Miniphänomenta nicht nur auf den Unterricht beschränkt. „Die Versuche sind in allen Bereichen aufgebaut. Sie stehen auch in den Pausen zur Verfügung“, sagt Adrian.

 Bis Donnerstag, 14. Juli, können die Grundschüler noch in der Miniphänomenta experimentieren. Wenn sie sich dabei verbessern und korrigieren, ist das erwünscht. „Zweifel sind gut, denn sie sorgen für neue Ideen“, findet Adrian.

 Wenn Versuche der Miniphänomenta naturwissenschaftliches Interesse wecken, ist das ein willkommener Effekt. Schließlich würden heute schon Fachleute in dem Bereich gesucht. Auch wenn die Schau in Altenholz wieder abgebaut ist, dürfte sie weiter nachwirken. „Wir wollen einige der besten Experimente nachbauen“, schaut Adrian in den Zukunft.

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