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Schuttberg nervt die Bürger in Borby

Abriss des Lindenhofs Schuttberg nervt die Bürger in Borby

Das Dorffest, die Borbyer Gilde, naht im gleichnamigen Stadtteil Eckernfördes. Doch am Festplatz, auf dem Grundstück des ehemaligen Gasthofs Lindenhof, türmt sich der Schutt. Nach dem Abriss liegen Ziegel, Teerpappe und Holzteile seit Wochen hinter dem Bauzaun. Diese Kulisse nervt ganz Borby.

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Wo der Lindenhof Borby stand, findet sich seit Wochen eine Schutthalde. Die Kulisse am Dorfplatz wird sich vermutlich bis zum Gildefest ab 9. Juni nicht ändern.

Quelle: Cornelia D. Mueller

Eckernförde. „Es ist sehr bedauerlich, dass der Schutt noch nicht abgefahren wurde“, räumte Investor Michael Mattner, Geschäftsführer der Störtebeker Haus in Henstedt-Ulzburg, am Freitag gegenüber dieser Zeitung ein. „Längst hätte das geschehen müssen. Der Auftrag dafür ist erteilt. Bei der Entsorgungsfirma gibt es offenbar kurzfristige Personalengpässe.“ Er habe sich bei der größten Gilde des Landes, die ab Freitag, 9. Juni, hier Volksfest feiert, dafür entschuldigt.

Zustand des Kaiserhofs wird jetzt geprüft 

Beim Thema Lindenhof, der früher Gildelokal war, und dem vor sich hin gammelnden Alten Kaiserhof am Vogelsang reagieren inzwischen nicht nur Borbyer empfindlich. Störtebeker Bau hatte das gesamte Areal 2011 gekauft. Da hatte das denkmalgeschützte ehemalige Hotel Kaiserhof schon jahrelang ungeheizt leer gestanden. Ob die Fassade des verwahrlosten einstigen Prachtbaus noch zu retten ist, soll laut Mattner in Kürze ein Gutachten ergeben.

Geplant seien fünf Wohnungen im Kaiserhof, „der das Aussehen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekommen soll“. Auf dem Grundstück Lindenhof entstünden drei neue Gebäude mit insgesamt 21 Wohnungen. Den Bauantrag werde sein Unternehmen voraussichtlich Ende 2017 stellen. „Bis dahin sollten alle Untersuchungen und Gutachten abgeschlossen sein.“ Mit dem Baubeginn rechnet er nicht vor Ende 2018.

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Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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