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Akktivachse als Boulevard

Sportzentrum in Gettorf Akktivachse als Boulevard

Sie ist 90 Meter lang, einschließlich der beidseitig gepflasterten Fuß- und Radwege 15 Meter breit und das, was das neue Sportzentrum in Gettorf zu etwas ganz Besonderem macht: die Aktivachse.

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Freuen sich, dass die Aktivachse allmählich Gestalt annimmt (v.li.): Bürgermeister Jürgen Baasch, Landschaftsplanerin Melanie Klabes und Landschaftsarchitekt Johannes Kahl.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. „Das wird der Hammer“, verspricht Johannes Kahl. Der Landschaftsarchitekt aus Rendsburg hatte die Idee zu diesem Boulevard, der sich quer durch alle Generationen zu einem Treffpunkt für Sportler und Nichtsportler entwickeln soll.

 Von Bürgern für Bürger: Um herauszufinden, wie die Aktivachse gestaltet werden soll, lud Johannes Kahl zu zwei Workshops ein. Aus drei Modellen wurden schließlich die besten Vorschläge herausgenommen und in einen Plan gegossen. Nicht alles, was in den Workshops erarbeitet wurde, kann jedoch sofort umgesetzt werden. „Finanziell sind wir jetzt erst einmal am Ende der Fahnenstange“, sagt Jürgen Baasch. Der Bürgermeister ist wie die Verwaltung und die Lokalpolitik gehalten, die Kosten für das rund fünfeinhalb Millionen Euro teure Sportzentrum im Blick zu behalten. Deswegen soll auf der Aktivachse zunächst eine Grundausstattung umgesetzt werden. Dazu gehören nach Auskunft von Johannes Kahl die Bepflanzung mit Bäumen, anthrazitfarbene Laternen mit LED-Leuchten, Bänke zum Ausruhen, Schaukeln für Kinder sowie Papierkörbe. Rund 60000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

 Wie die Aktivachse künftig aussehen wird, lässt sich bereits jetzt gut erahnen. Mitarbeiter der Firma Garten-Team Nord aus Rendsburg pflanzten in diesen Tagen in einer Doppelreihe 53 Hainbuchen, die der leicht erhöhten, zwischen den Sportfeldern verlaufenden Flaniermeile einen Alleecharakter verleihen. Warum Hainbuchen? „Das ist ein Baum, der nicht zu groß wird, ein schönes Erscheinungsbild hat und durch seine ansprechende Laubfarbe gefällt“, findet Johannes Kahl. Die Kronen beginnen in einer Höhe von wenigstens zwei Metern, damit ein freier Blick auf die Sportplätze gewährleistet ist. Für die Parkplatzanlage wurden statt Hainbuchen 31 Spitzahornbäume ausgewählt. „Die entwickeln ein schön großes Kronendach“, so der Landschaftsarchitekt.

 Die Aktivachse beginnt an der „Piazza“ der künftigen Gastronomie. Bewusst soll der 90 Meter lange Boulevard auch außerhalb der Sportzeiten zum Flanieren einladen sowie als Spielplatz und Treffpunkt dienen. Nachdem nun zunächst die Grundausstattung ausreichen muss, sollen, sobald es die Finanzlage zulässt, weitere Ausstattungsdetails folgen. Als Beispiele nannte Johannes Kahl ein Mini-Spielfeld für Kinder, eine sogenannte Cross-Fit-Anlage mit Geräten zum Aufwärmen und Trainieren und am Ende der Aktivachse ein Grillplatz für Jugendliche. Für den Eingangsbereich sind eine mobile Bühne und Tanzfläche vorgesehen.

 Die Einweihung des neues Sportzentrums einschließlich Aktivachse ist für Mitte/Ende August geplant. Bürgermeister Baasch kann es kaum noch erwarten. Er ist überzeugt:. „Das wird ein Sportzentrum, das seinesgleichen sucht.“

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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