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Grüne Oasen zum Nachmachen

Neuwittenbek/Holtsee Grüne Oasen zum Nachmachen

Ein Rosenbogen, eine kleine Holzbank und eine rustikale Wasserpumpe: Am Wochenende, 20. und 21. Juni, können Gartenliebhaber wieder in private Oasen gucken.

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Eine grüne Oase auf dem Land: Peter Neitzel aus Holtsee bereitet die Gartenarbeit großen Spaß, der 72-Jährige gießt Blumen, mäht Rasen, schneidet Bäume und verrichtet Pflasterarbeiten.

Quelle: Budde

Neuwittenbek/Holtsee. Schon der Vorgarten mit dem Japanischen Blumenhartriegel versetzt Passanten ins Staunen. Frauke und Jürgen Detje aus Neuwittenbek rechnen wieder mit hunderten Besuchern, die bei Kaffee und Keksen ihre Bäume und Beete, Sträucher und Stauden bewundern. Anlass ist die Aktion Offener Garten, wofür in Norddeutschland am Sonnabend und Sonntag, 20. und 21. Juni, knapp 260 grüne Oasen für Ausflügler, Naturliebhaber, Pflanzensammler oder Foto-Fans geöffnet werden.

 „Die Besucher erscheinen stoßweise“, erzählt Jürgen Detje. Einige stünden bereits eine halbe Stunde vor dem Öffnungstermin an der Haustür. Mitunter spazierten 50 Menschen gleichzeitig durch die heimische Idylle auf 1200 Quadratmetern nahe dem Nord-Ostsee-Kanal. Trotzdem beteiligt sich das Ehepaar jetzt das zweite Mal an der Aktion. Es gehe ihnen nicht darum, mit dem eigenen Garten anzugeben. „Aber man bekommt mal ein positives Feedback“, freut sich der 49-Jährige, der den Besucheransturm als durchaus unterhaltsam bezeichnet. „Einige fragen sogar, ob sie Fotos machen dürfen“, ergänzt Frauke Detje. Beide beteuern, den terrassenartig angelegten Garten im Alten Feldweg 8 im Ortsteil Altwittenbek nicht eigens für die Aktion herzurichten. Wie viel Zeit sie in Gartenarbeit investieren, vermögen die Eheleute nicht zu sagen. Sie sprechen von „vielen Stunden“. Was so faszinierend ist? Jürgen Detje: „Man kann die Pforte schließen, ist frei von Telefon, E-Mails und WhatsApp und kann sich selbst verwirklichen.“ Über das Ergebnis können sich Besucher an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr ein Bild machen.

 „Wir spüren die Anerkennung der Besucher, das gibt Kraft bei der Gartenarbeit“, sagt Peter Neitzel aus Holtsee. Der 72-Jährige und seine Frau Silke beteiligen sich seit Jahren an der Aktion. Nach seinen Worten verfügen sie auf ihrem Hof über einen etwa 2000 Quadratmeter großen Wohngarten. „Ich bin fürs Grobe zuständig“, verrät der frühere Fluglotse augenzwinkernd und meint damit Rasen mähen, Hecke schneiden und Pflasterarbeiten. Seine Frau Silke ist eine leidenschaftliche Hobbygärtnerin, deren Stolz nicht nur die mehr als 100 historischen Rosen sind. Hinzu kommen eine Narzissenwiese, bis zu 60 Jahre alte Obstbäume, kleine Skulpturen und eine kuschelige Sitzecke unter einem Kirschbaum. Ihr Garten in Hohenlieth-Strijord 5 in Holtsee ist an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

 Offener Garten, 20. und 21. Juni, weitere Infos zur gesamten Aktion, darunter eine Liste der geöffneten Gärten, gibt es unter www.offenergarten.de

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