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Montag kommt der Asphalt

Altenhof Montag kommt der Asphalt

Noch fehlen die letzten Fuhren. Doch Ende dieser Woche soll 9500 Kubikmeter Boden an der B76 in Altenhof aufgeschüttet sein. Dann ist der Damm für die Umfahrung der Brückenbaustelle in Höhe Jordanschule fertig und wird asphaltiert. Der Verkehr wird ab Montag stärker eingeschränkt.

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Noch wird das letzte Material für die Baustellenumfahrung an der B 76 in Altenhof angefahren. In den kommenden Wochen wird sie phaltiert und der Verkehr halbspurig mit Ampel vorbeigeleitet.. Im Juli folgt dann der Abriss der B76-Brücke, die bis Juli 2017 erneuert werden soll.

Quelle: Rainer I. Krüger

Altenhof. „Es wird eng“, kündigt Matthias Paraknewitz an. Er ist Leiter der Rendsburger Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV), die fürs Projekt zuständig ist. Weil dann der Asphalt für die Umfahrung aufgebracht werden soll, wird der Fahrstreifen in Richtung Kiel vom Montag bis Donnerstag, 20. bis 23. Juni, von 9 bis 15 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird dann per Ampel geregelt.

Paraknewitz und Matthias Andersen, der LBV-Projektverantwortliche, sind mit den bisherigen Verlauf zufrieden. Paraknewitz erläutert, worum es überhaupt geht. „Die Brücke muss erneuert werden.“ Ein Grund dafür lässt sich beim Klopftest an der Brückenbasis hören. Wenn Paraknewitz mit dem Hammer anschlägt, klingt es hohl. Tatsächlich ist der Beton an manchen Stellen der Brückenunterführung abgeplatzt. Zudem wurden „statische Defizite“ festgestellt. Die Konsequenz ist, dass die Brücke für veranschlagte 1,3 Millionen Euro erneuert wird. Ehe die Überführung abgerissen werden kann, musste erst die Umfahrung her. Anfang Mai war Baustart. Autofahrer haben die Auswirkungen bemerkt. Auf einem 500-Meter-Abschnitt gilt seit dem Tempo 50. Auch wenn es ab Montag für den Verkehr beschwerlicher wird, betont Paraknewitz, dass beim Planen viel Rücksicht auf die Straßennutzer genommen wird. „Die Lkw-Fahrer hätten den Boden viel lieber von der Straße angefahren“, sagt er. Stattdessen wurde die Anlieferung über den Wirtschaftsweg im Süden organisiert. Dennoch verkündet Andersen Beruhigendes. „Wir sind im Zeitplan“, stellt er fest. Auch wurde darauf geachtet, dass der neue Damm sehr nah an der B76 liegt. „Der Abstand beträgt sechs Meter“, so Andersen. Der Trick dabei. Nach Norden ist der Damm durch eine Wand abgestützt. „Das spart Platz und Material“, weiß Parknewitz.

Auch die weiteren Schritte kennt er. Vom 27. Juni bis 1. Juli wird die B76 wieder halb gesperrt, weil dann die Umfahrung markiert wird. Im Juli startet der Abriss. Die neue Brücke soll dieses Jahr fertig sein. Dennoch ist das Projektende erst für den 1. Juli 2017 geplant. Das liegt an den Unwägbarkeiten des Wetters. „Entscheidend ist, dass es bei der Abdichtung der fertigen Brücke trocken ist, denn sonst sind Fehler vorprogrammiert. Wenn wir es vor Juli 2017 schaffen, ist es uns auch recht“, so Paraknewitz.

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