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Generationenpark kann kommen

Zuschuss für Altenholz Generationenpark kann kommen

Mit 62000 Euro Zuschuss der Aktivregion Hügelland am Ostseestrand kann das Projekt Generationenpark in Altenholz angegangen werden. Auf den Grünflächen am Gemeindezentrum in Klausdorf soll ein „multifunktionaler Bildungs-, Spiel- und Sportbereich“ gebaut werden. Insgesamt werden 130000 Euro investiert.

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Fördergeld kommt: Die Grünflächen rund ums Gemeindezentrum in Altenholz-Klausdorf können jetzt als Generationenpark weiterentwickelt werden.

Quelle: Rainer Krüger

Altenholz. Der Altenholzer Anteil ist nach Worten von Bürgermeister Carlo Ehrich schon im Gemeindeetat eingestellt. Einstimmig sprach sich das Entscheidungsgremium der Aktivregion, der Vorstand der lokalen Arbeitsgruppe, für den Zuschuss aus.

 „Das Gebiet soll attraktiver werden“, formulierte Ehrich das globale Ziel für das rund zwei Hektar große Gebiet. Lust aufs Fußballspielen habe den ursprünglichen Anstoß für das Projekt gegeben. „Wir waren auf der Suche nach einem Bolzplatz, auf dem Jugendliche bis 16 Jahre bis 20 Uhr spielen können“, so Ehrich. Dabei kam die Idee, eine Lösung für die Kicker im Rahmen des weiter gefassten Generationenpark-Projektes zu finden.

 Dabei kommt es Ehrich auch darauf an, bestehende Konflikte zu entschärfen. Das betrifft beispielsweise Spaziergänger mit Hunden und andere Nutzer. Auf einer eigenen Fläche sollen die Vierbeiner freien Auslauf haben. „Außerhalb dieses eingezäunten Bereichs müssten die Hunde dann aber auch angeleint sein“, beschrieb der Bürgermeister den erwünschten Effekt. Auch an die Bedürfnisse der benachbarten Einrichtungen und Institutionen soll gedacht werden. So habe die Kindertagesstätte „Die Schlauen Füchse“ beispielsweise noch kein eigenes Außengelände. „Jetzt kann besprochen werden, was gewollt ist“, erklärte der Altenholzer Verwaltungschef. Ohnehin seien demnächst Gespräche mit den Betroffenen vorgesehen: den Kindergärten im Bereich, der Grundschule, dem TSV Altenholz und dem Verein Hundefreunde Altenholz. Ehrich konnte sich auch das beispielsweise das Aufstellen von Sportgeräten für ältere Altenholzer vorstellen. „Eine Boulebahn gibt es in Altenholz noch nicht“, sagte er auf KN-Anfrage. Mit dem Umsetzen wollte Ehrich nicht lange warten. Kontakte zu einem Landschaftsarchitekten bestünden bereits, so dass alles in diesem Jahr geschehen könnte.

 Über den Antrag zum Umgestalten des Waldspielplatzes Dänisch Nienhof in Schwedeneck wurde nicht entschieden. Das Thema wurde kurzfristig von der Tagesordnung genommen.

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