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Nachwuchs im Dauereinsatz

Berufsfeuerwehrtag Nachwuchs im Dauereinsatz

Ein Brand auf Gut Friedrichshof, ein Ertrinkender in der Ostsee oder ein hilfloser Mensch, der im Fahrstuhl festsitzt: Insgesamt 13 Einsatz-Szenarien stellte sich die Jugendfeuerwehr Altenholz am Wochenende. Beim Berufsfeuerwehrtag absolvierten sie einen 24-Stunden-Dienst auf der Wache.

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Altenholz. Immerhin 24 der 32 Jugendfeuerwehrmitglieder sind im Einsatz. Es ist in Altenholz bereits die fünfte Auflage dieser Aktion. „Was die Jugendlichen bei uns lernen, sollen sie heute umsetzen – unter echten Bedingungen“, erklärt Jugendwart Matthias Brumme. Die Vorbereitungen dauerten dem Hauptlöschmeister zufolge ein halbes Jahr. Das Team musste sich nicht nur Szenarien ausdenken und Einsatzorte finden, sondern auch die Anwohner dort informieren. Im Laufe des 24-Stunden-Dienstes kümmern sich etwa 15 Feuerwehrleute um den Nachwuchs. Fahrer und Maschinisten düsen mit den Jugendlichen zu den „Einsätzen“. Ist gerade mal Pause, stehen Ausbildungseinheiten auf der Wache auf dem Programm – in Erster Hilfe oder Gerätekunde.

„Vom Ablauf ist das super“, lobt Mathias Brumme den Einsatz seiner Schützlinge. Und wenn es tatsächlich einen Notfall gibt? „Dann wird der Berufsfeuerwehrtag unterbrochen“, sagt Kersten. Es bleibe für den Fall ohnehin ein einsatzbereites Fahrzeug auf der Wache. Es ist ein aufregender Tag, doch am Abend ist das Abenteuer nicht vorbei: Die Jugendlichen übernachten während des 24-Stunden-Dienstes im Saal der Wache. „Wir haben extra Feldbetten aufgestellt“, berichtet Brumme.

Von Jan Torben Budde

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