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Holz-Fisch an der Promenade

Geschenk des Altstadtvereins Holz-Fisch an der Promenade

Knapp eine Tonne – das könnte schon ein mächtiges Flossentier sein. Doch der Fisch, der per Kran vor dem Eckernförder Ostsee-Info-Center einschwebte, besteht aus beständiger Eiche. Der Altstadtverein schenkt die geschnitzte Skulptur, die jetzt an der Promenade steht, der Stadt und ihren Bürgern.

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Der Altstadtverein, hier vertreten durch Uwe Burscheidt (rechts )und Günter Hass, stiftete eine Fischskulptur für das Ostsee-Info-Center, die der Kettensägerschnitzer Thiemo Florek gestaltet hat.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde.  Das Holz stammt von einer fast 200 Jahre alten Eiche, die dem Orkan „Christian“ zum Opfer gefallen war. Ausgehend von der Eule am Noorwanderweg, die der gelernte Gärtner und Kettensägenholzschnitzer Thiemo Florek aus einem abgeknickten Baum gestaltet hat, entstand beim Altstadtverein die Idee, etwas Ähnliches für die Strandpromenade des Ostseebades zu ermöglichen. „Als Standort haben wir uns auf das Ostsee-Info-Center geeinigt“, erläuterte Initiator Günter Haß.

 Und da steht die Skulptur jetzt, gut drei Meter hoch, mit einem Fisch, der gerade aus dem Wasser zu springen scheint. Das Fundament besteht aus kleinen Findlingen und soll noch mit Strandhafer umpflanzt werden. Der Fisch selbst ist nach Angaben von Schnitzer Thiemo Florek ein Fantasietier. Er habe damit ein Symbol mit Verbindung zum Ostseebad schaffen wollen. Erst mit der Kettensäge, dann mit feineren Instrumenten schnitzte er die Skulptur in einem Stück aus dem Stamm heraus. „Man muss einfach nur alles wegschneiden, was nicht Fisch ist“, verrät er mit einem Lächeln.

 Auf das Schnitzen mit der Kettensäge kam der Koseler per Zufall beim Brennholzmachen. „Da hab’ ich angefangen, etwas in Form zu bringen, und das ging dann immer weiter, bis erste Objekte entstanden.“ Für die Kunst am Noor entwarf er dann die „Nooreule“. In die Fisch-Plastik am Strand hat er rund drei Tage investiert, inklusive der Schleifarbeiten für eine ebene Oberfläche. Am Sockel ist noch der rohe Eichenstamm zu erkennen. Dieser Rand blieb bewusst stehen, um an den Ursprung des Holzes zu erinnern. Imprägnierung und Farbe sollen die Skulptur am Ostsee-Info-Center vor dem Seeklima schützen.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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