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Kino mit Kult-Charakter

Am Strand Kino mit Kult-Charakter

Haie hautnah mit Blick auf die Ostsee – beides verband Freitagabend das Strandkino des Naturfilmfestivals Green Screen in Eckernförde. Trotz wechselhaften Wetters genossen mehrere hundert Zuschauer unter freiem Himmel den preisgekrönten Film „Shark Girl“.

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Die Geschichte um eine junge Frau, die in Australien gegen das Abschlachten der Haie kämpft, zog das Publikum in ihren Bann.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Die Geschichte um eine junge Frau, die in Australien gegen das Abschlachten der Haie kämpft, zog das Publikum in ihren Bann. Auf der sechs mal vier Meter messenden Großbildleinwand faszinierten die bedrohten Raubfische, deren Flossen allzu häufig in einer asiatischen Suppe landen. Mit dem Strandkino will Green Screen dagegen Appetit auf das Naturfilmfestival machen. „Zur Ostsee-Kulisse passt der Meeresfilm“, sagte die Fördervereinsvorsitzende Ulrike Lafrenz, während der Wolkenhimmel aufriss und der Mond die Szenerie in stimmungsvolles Licht tauchte.

Das im vierten Jahr stattfindende Strandkino am Ostsee-Info-Center hat für viele Zuschauer bereits Kult-Charakter.  Stammgäste sind mit Campingstuhl und Decke ausgerüstet. „Wir haben schon im Regen hier gesessen“, erinnerte Manfred Schulze. „Aber was macht’s, was zählt, ist der Spaß.“ Gleich mit einer fünfköpfigen Hausgemeinschaft war er angerückt. Schon eine Dreiviertelstunde vorher sicherte man sich gute Sichtplätze. Und für Green Screen, sagte Schulze, „hab‘ ich schon Karten für 15 Filme“.

Als kleines Happening zelebrierten Regina Schwarz und Ulrike Speichert das Strandkino. Sie hatten frühzeitig einen Strandkorb mit Leinwandblick in Beschlag genommen und fuhren zum Film Wein, Käsewürfel und  Grissini auf. Schon letztes Jahr habe ihnen das Strandkino „total gut gefallen“, erzählten die beiden. Und Green-Screen-Filme, die sehe man ohnehin sehr gerne. Vorweg zeigten die Veranstalter eine kurze Doku über die Entstehung eines Naturfilms von Jan Haft sowie einen Trickfilm, den acht Eckernförder Jugendliche in einem Green-Screen-Workshop produziert hatten.

Gesponsert wurde das Strandkino von der Praxis für Allgemeine und Innere Medizin in der Alten Post. „Wir wissen, was wir in Eckernförde an dem Festival haben“, sagte Sebastian Irmer aus dem vierköpfigen Ärzteteam. Und wenn jeder etwas dazu beitrage, dann funktioniere das Konzept auch.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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