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Weg frei für Flüchtlingsunterkunft

Dänischenhagen Weg frei für Flüchtlingsunterkunft

Der Amtsausschuss Dänischenhagen hat den Weg für den Ankauf von Immobilien zur Unterbringung weiterer Flüchtlinge frei gemacht. Dafür wurde ein Kriterienkatalog festgelegt. Am Donnerstag bewilligte das Gremium im Nachtragshaushalt vorerst 1,7 Millionen Euro.

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Möglicherweise können auf dem Grundstück Bellevue, wo bereits Flüchtlinge leben, mehr Räume geschaffen werden.

Quelle: Cornelia Müller

Dänischenhagen. „Damit sind wir jetzt handlungsfähig“, sagte Amtsvorsteher Sönke-Peter Paulsen (CDU) gestern erleichtert. „Wir prüfen alle Optionen wie Kauf, Miete, die Kooperation mit der Stadt Kiel und der Gemeinde Altenholz. Auch können wir nicht mehr ausschließen, dass wir eine größere Gemeinschaftsunterkunft schaffen. Ein weiterer Appell geht an Vermieter mit leerstehenden Wohnungen, für deren Belegung dann das Amt gerade stehen würde, sowie an die Besitzer von Ferienwohnungen, die im Winter nicht gebucht sind. Diese Zwischenlösung könnte uns den nötigen Spielraum verschaffen, bis neue Unterkünfte fertig sind. Möglicherweise können auch auf dem Grundstück Bellevue, wo bereits Flüchtlinge leben, noch mehr Räume geschaffen werden.“

Für das Amt lag die Zuweisungszahl für 2015 ursprünglich bei 61, wurde jetzt aber auf über 90 erhöht. Eingetroffen sind erst 30 Asylsuchende. Schon jetzt wird dringend Wohnraum für die nächsten Menschen gesucht, die ihre Heimat verlassen mussten und dem Amt mit seinen vier Gemeinden Dänischenhagen, Strande, Schwedeneck und Noer zugeteilt werden. Sönke-Peter Paulsen: „Wir rechnen jetzt jede Woche mit Neuankömmlingen, die Hilfe brauchen. Deshalb appellieren wir an noch mehr Menschen, sich in der ehrenamtlichen Hilfe zu engagieren und bei der Betreuung der Familien und Einzelpersonen mitzuwirken.“ Am kommenden Dienstag, 8. September, um 19 Uhr findet im Sitzungssaal im Amt, Sturenhagener Weg, eine Informationsveranstaltung dazu mit den ehrenamtlichen Koordinatoren statt. Sie werden das Aufgabengebiet erläutern und über eigene berührende und bereichernde Erfahrungen berichten.

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Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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