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Bank vermisst Sack voller Geld

Prozess gegen Kassierer Bank vermisst Sack voller Geld

Ein Angestellter einer Bank in Eckernförde ist vor dem Schöffengericht wegen Diebstahls angeklagt worden. Er soll einen Sack voller Geld aus dem Tresorraum des Geldhauses mitgenommen haben. Der Mann bestreitet die Tat. Es geht um einen Sicherheitsbeutel, in dem sich rund 30.000 Euro befunden haben.

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Vor dem Schöffengericht im Amtsgericht Eckernförde wird gegen einen Bank-Angestellten verhandelt.

Quelle: tilmann Post

Eckernförde. Der Angeklagte soll das Geld am 12. Oktober des vergangenen Jahres gestohlen haben. Laut Anklage habe er einen von drei für den Abtransport bereitgelegten Säcken in einem Rucksack aus der Bank geschmuggelt. Ein Tatnachweis konnte während des ersten Verhandlungstages am Donnerstag nicht geführt werden. Lediglich Indizien sprechen dafür.

Revisorin: „Es muss ein Mitarbeiter der Bank gewesen sein.“

Seit dem Vorfall herrscht unter der Belegschaft Aufruhr, berichtete eine Zeugin vor Gericht: „Ich glaube nicht, dass die Mitarbeiter derzeit gerne zur Arbeit gehen.“ Sie war selbst als Revisorin an der Klärung der Tat beteiligt. „Es ist sehr unglücklich, dass es ein Mitarbeiter der Bank gewesen sein muss, der den Sack mitgenommen hat“, sagte sie. Ein Außenstehender wäre dazu nicht in der Lage gewesen.

Das Verfahren vor dem Schöffengericht  wird fortgesetzt

Der Angeklagte, der noch immer im Dienst ist, widersprach der Anklage. „Ich habe das Geld nicht gestohlen. Das habe ich gar nicht nötig, ich verdiene gut“, sagte er. Laut seinem Verteidiger kommen durchaus auch andere Mitarbeiter für die Tat in Frage. Aufklärung sollen nun Bilder der Videokameras bringen. Der Prozess wird am Donnerstag, 21. Dezember, fortgesetzt.

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Tilmann Post
Chefreporter Eckernförde

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