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Pariser Charme gemixt mit Klängen aus Nashville

Annalise Emerick/Devon Graves Pariser Charme gemixt mit Klängen aus Nashville

Erdiger Nashville-Sound am Binnenhafen, gepaart mit Pariser Charme und Globetrotter-Feeling: Annalise Emerick und Devon Graves sind eine Entdeckung für Americana-Fans. Auf ihrer ersten Deutschlandtournee und gleichzeitig ersten gemeinsamen Tour stoppten die Singer/Songwriter, die sich aus dem Musikstudium in Nashville kennen, im „Spieker“ in Eckernförde.

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Devon Graves, Annalise Emmerick und Olivier DeGall (von rechts) verzaubern ihr Publikum.

Quelle: Cornelia Müller

Eckernförde. Zwei Konzerte in einem sind versprochen. Wahrlich: Was die zwei jungen Künstlerinnen mit dezenter männlicher Verstärkung an der akustischen und der E-Gitarre durch Olivier DeGall aus der Bretagne jeweils auf die enge Bühne bringen, macht die Herzen auf so unterschiedliche Weise weit, wie man es kaum vermutet hätte. Blue Grass, Jazz, Chanson-Anklänge mischen sich in Graves’ kristallklarer, variantenreichen Stimme und ihrem ausgefeilten Pianospiel.

 Die Texte der zart erscheinenden Künstlerin aus Kentucky aber bewegen sich überraschend bis zur Provokation. Vielseitigkeit hat sie ihren drei Jahren in Paris zur Stärke entwickelt. Das bringt auch Kompositionen für Musicals und Filme ein. „So kann ich vor der Musik leben. Und eigentlich habe ich nie was anderes getan und gewollt“, erzählt sie im Plausch mit dem Publikum nach der absolut natürlichen Show.

 Das unterstreicht auch Emerick. 150 Konzerte im Jahr in den gesamten USA, jeden Tag im Wohnmobil „on the road“. „Purismus“ möchte man ihren so berührenden Teil des Konzerts betiteln: akustische Gitarre und beeindruckend starke Stimme. Da schwingt so viel Persönlichkeit, so viel Frische und musikalisches Erzähltalent mit, dass Zuhörer mit eintauchen in die Welt, die sie von ganzem Herzen lebt. „I’m living my dreams right now“ – das nimmt ihr einfach jeder ab.

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Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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