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Ran an den Apfel

Apfeltag Ran an den Apfel

Rund um den Apfel dreht sich am Wochenende alles in Eckernförde. Das Umwelt-Info-Zentrum (UIZ) lädt für Sonnabend, 26. September, zum inzwischen 17. Apfeltag ein. Und die städtischen Streuobstwiesen werden ab Sonnabend für Bürger zur Ernte freigegeben.

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Kinder kommen beim Apfeltag im UIZ auf ihre Kosten: Vergangenes Jahr freuten sich Lele, David und Carolin (von links) über leckere Bratäpfel aus dem Lehmbackofen.

Quelle: Cornelia D. Mueller

Eckernförde. Im UIZ können die Besucher beim Aktionsnachmittag über 70 Apfelsorten der Eckernförder Streuobstwiesen kennenlernen und probieren. Dazu gibt es jede Menge Informationen über das gesunde Obst und Kinder können Apfelsaft pressen, der anschließend verkostet wird. Darüber hinaus stehen würzige und süße Apfelgelees bereit, Apfelkuchen, Kaffee und frische Apfelwaffeln. Ferner wird Apfelsaft von den örtlichen Streuobstwiesen verkauft. Der Apfeltag läuft von 14 bis 17 Uhr im UIZ am Noorwanderweg. Der Eintritt ist frei.

Parallel werden ab Sonnabend die städtischen Streuobstwiesen für die Bürger zur Ernte geöffnet. Auf der größten Obstwiese im Süden der Stadt (nahe Domslandmoor/Kadekerweg) stehen rund 140 Apfelbäume mit überwiegend alten Sorten und so wohlklingenden Namen wie Ingrid Marie, Prinz Albrecht, Roter Gravensteiner oder Krügers Dickstiel. Um eine Verbuschung der Wiese zu vermeiden, haben vom Naturschutzbund (Nabu) betreute Schafe den Bewuchs kurz gehalten. Jetzt, wo ein Großteil der Obstsorten reif ist, werden die Tiere vorübergehend von der Wiese genommen und das Hauptzugangstor wird ab 9.30 Uhr zur Ernte geöffnet.

Der Nabu appelliert an alle Ernte-Besucher, die Bäume behutsam zu behandeln. Zu beachten ist, dass Äpfel nur in Haushaltsmengen geerntet werden dürfen, nur reifes Obst gepflückt werden darf (vorher probieren!) und die Bäume nicht bestiegen werden dürfen. Stattdessen können Apfelpflücker verwendet werden, auch geeignete Leitern sind erlaubt. Auf keinen Fall sollten Äste abgebrochen werden. Und nicht zu vergessen: Auch gutes Fallobst ist verwendbar – etwa für Apfelsaft oder Apfelmus.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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