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Start der Sanierung

Bäderstraße von Sprenge bis Altenhof Start der Sanierung

Kein Durchkommen gibt es seit Montag mehr auf der Bäderstraße zwischen den Schwedenecker Ortsteilen Sprenge und Schwedeneck. Der 2,7 Kilometer lange Abschnitt wird saniert und die Fahrbahndecke komplett erneuert.

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Die Sanierung der Bäderstraße zwischen Sprenge und Surendorf hat begonnen. Bevor die Fräsen kommen, wird der Fahrbahnrand freigebaggert. Hier koordiniert Artur Walczak die Arbeiten.

Quelle: Rainer I. Krüger

Schwedeneck/Noer/Altenhof. Michael Schwarze, Projektkoordinator vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV), sah sich Montag die Arbeiten im gesperrten Bereich an. „Ehe die Fräsen kommen, wird die Bankette ausgekoffert und die Leitplanken entfernt“, erklärte Schwarze. Damit ging es Montag gut voran. „Das sonnige Spätsommerwetter ist natürlich ideal“, so Schwarze.

 Mit der Etappe allein wird es aber nicht getan sein. Insgesamt wird die Bäderstraße – so werden die Landesstraßen 285 und 45 wegen der Nähe zur Ostsee genannt – auf 14,5 Kilometer von Sprenge im Osten bis zum Altenhofer Ortsteil Schnellmark im Westen erneuert. Bis 20. Mai 2017 soll alles fertig sein. Gearbeitet wird in sieben Bauabschnitten: Von Sprenge bis Surendorf, Surendorf bis Krusendorf, Krusendorf bis Kronshörn, Krönshörn bis Noer, Noer bis Lindhöft, Lindhöft bis Aschauhof und von dort bis Schnellmark. „Wir wollen in diesem Jahr möglichst bis Noer kommen“, peilte Schwarze als Ziel an.

 Damit die Sanierung so schnell klappt, will die Firma Matthäi als Hauptauftragnehmer parallel an zwei Abschnitten arbeiten. „In gut zwei Wochen wollen wir zwischen Krusendorf und Kronshörn anfangen“, erläuterte Artur Walczak, der Baustellenchef der Firma. „Zwischen Surendorf und Krusendorf bleibt alles frei, damit der Anliegerverkehr möglichst gut fließt“, sagte der Straßenbauer. Anfang November soll der erste Abschnitt fertig sein.

 Zunächst wird die alte Fahrbahn abgetragen. Auf 15 Zentimeter verdichtetem Boden kommen anschließend eine zwölf Zentimeter starke Asphalttragschicht und vier Zentimeter Deckschicht. „Das braucht seine Zeit“, so Schwarze. Im November kommen dann der zweite und der vierte Abschnitt dran. „Wir hoffen auf wenig Regen und Frost“, sagte der LBV-Mitarbeiter. Während der Winterpause soll es freie Fahrt geben. Erfreulich haben sich aus LBV-Sicht die Kosten für die Gesamtsanierung entwickelt. Im Mai waren 9,5 Millionen Euro angesetzt worden. Die neuen Kalkulationen liegen jetzt bei 4,6 Millionen Euro.

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