8 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Domstag: Sanierung ab 30. Mai

Bahnübergang Domstag: Sanierung ab 30. Mai

Der Eckernförder Pannen-Bahnübergang Domstag/B76 soll ab dem 30. Mai grundlegend saniert werden. Damit hat die Deutsche Bahn AG jetzt erstmals ein konkretes Datum genannt. Die Arbeiten werden bis Mitte Juli laufen. Mit Verkehrsbehinderungen ist in dieser Zeit zu rechnen.

Voriger Artikel
Fischer Fiete führt durch Eckernför
Nächster Artikel
Bald rollen die Züge wieder

Ein Flickenteppich aus Behelfs-Technik: Am Bahnübergang Domstag/B76 muss ein Streckenposten die mobilen Schranken bedienen.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Ursprünglich hatte die Bahn, je nach Wetter, den April als Startdatum für die Sanierung angepeilt. Jetzt ergibt sich eine leichte, einmonatige Verzögerung. Nach Angaben von Bahnsprecherin Sabine Brunkhorst ist eine 1:1-Erneuerung der Technik des Bahnübergangs geplant, bei dem es sich um eine sogenannte kombinierte Bahn- und Straßenanlage (Büstra) handelt. Diese Verbindung machte die Vorbereitungen kompliziert.

Für die Erneuerung des Übergangs wird die Bahn rund 440000 Euro investieren. Für die Arbeiten, die am 30. Mai beginnen sollen, sind eineinhalb Monate veranschlagt. Laut Bahnsprecherin wird es dabei zu Verkehrsbehinderungen kommen. Für die Sanierung der Schrankenanlage seien halbseitige Sperrungen vorgesehen. „Es sind aber auch kurzfristige Vollsperrungen des Bahnübergangs nicht auszuschließen“, so Brunkhorst. Man werde sich bemühen, den Verkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Autofahrer und Fußgänger, die den Bahnübergang an der viel befahrenen Einmündung Domstag/B76 queren, können nach der Fertigstellung ab Mitte Juli aufatmen. Seit Ende 2012 streikt die Schrankenanlage regelmäßig, gehören Streckenposten und Faltschranken zum Alltag. Auch seit vergangenem September sind wieder provisorische Schranken im Einsatz, die von einem Streckenposten bedient werden, wenn der Regionalzug Richtung Kiel oder Flensburg passiert.

Eigentlich wollte die Bahn den Übergang erst 2019 erneuern. Doch die anhaltende Pannenserie durchkreuzte diese Pläne. Neben der Stadt Eckernförde drängte zuletzt auch das Verkehrsministerium auf eine zügige Lösung. Denn der Einmündungsbereich Domstag/B76 ist trotz provisorischer Fußgänger-Bedarfsampeln und einer Tempo-Drosselung auf 30 Stundenkilometer weiterhin gefährlich. Viele Autofahrer sind hier zu schnell unterwegs. In Verkehrsspitzenzeiten kommt es zudem im Domstag zu längeren Wartezeiten.crd

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3