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Bald gibt’s Pizza in der „Piazza“

Sportpark Gettorf Bald gibt’s Pizza in der „Piazza“

Es soll ein Platz zum Wohlfühlen werden: „La Piazza“ wird das Restaurant im Sportpark Gettorf heißen. Die Eröffnung ist für den 1. März 2017 geplant. Gestern unterschrieben Bürgermeister Jürgen Baasch (SPD) und Erdagon Martinovic den Pachtvertrag.

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Vertragsunterzeichnung mit Bürgermeister Jürgen Baasch (li.) und Investitions-Fachbereichsleiter Dirk Schwauna (stehend) vom Amt Dänischer Wohld: Erdagon Martinovic (2.v.re.) wird die Gastronomie im Gettorfer Sportpark führen, in den ersten zwei Jahren unterstützt von Gastronom Dirk Lettmann aus Eckernförde.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Zur Vertragsunterzeichnung kam ein bekannter Gastronom aus Eckernförde mit in die Wohld-Gemeinde: Dirk Lettmann. Der 38-Jährige führt im Ostseebad die Restaurants La Taverna, La Taverna al Porto und A Tavola. In den ersten zwei Jahren will Lettmann seinen bisherigen Mitarbeiter Erdagon Martinovic tatkräftig dabei unterstützen, das neue Gastronomie-Projekt in Gettorf auf stabile Beine zu stellen. Dass das klappt, daran hat er keinen Zweifel. „Dieses Objekt ist Erdagon Martinovic wie auf den Leib geschnitten“, sagte Lettmann. Zudem sei der 26-Jährige jemand, der Biss habe, mutig sei und nicht so schnell aufgebe. Er arbeite absolut zuverlässig und konstant und zeichne sich durch eine hohe Stressresistenz aus. Auch an sportlichem Profil – Fußball und Boxen – fehlt es ihm nicht.

 Erdagon Martinovic hat montenegrinische Wurzeln und sammelte nach eigenen Angaben bereits als 15-Jähriger erste Erfahrungen in der Gastronomie. Im Sportpark werde seine Mutter Senada für den Service zuständig sein; außerdem sei bereits eine Köchin unter Vertrag.

 Den Deal eingefädelt hatte Jürgen Baasch, als er vor mehreren Monaten im „Taverna al Porto“ mit seiner Familie zum Essen war. Dirk Lettmann lehnte die Offerte, sich für die Übernahme der Sportpark-Gastronomie zu bewerben, zwar dankend ab, da er mit seinen Projekten in Eckernförde gut ausgelastet sei. Aber der 38-Jährige wusste, dass sein Mitarbeiter Erdagon Martinovic nach einem passenden Objekt für die Selbstständigkeit suchte, und so nahm die Sache ihren Lauf. Mit ihrem Konzept und mit Lettmanns Erfahrung im Hintergrund konnten die beiden Eckernförder schließlich die anderen Bewerber ausstechen.

 Das Konzept für „La Piazza“ orientiert sich an Lettmanns Restaurants in Eckernförde: ein rustikales, gepflegtes Ambiente („keine Weiße-Tischdecken-Gastronomie“) und eine italienische Küche, die sich sowohl an anspruchsvolle Feinschmecker als auch an die diejenigen richtet, die günstig eine Pizza oder ein Pastagericht essen möchten. „Meine wichtigsten Gäste sind Familien“, sagt der Gastronom, der im Jahr 2000 als 22-Jähriger den Sprung in die Selbstständigkeit wagte.

 In der Woche wird das „La Piazza“ ab etwa 11.30 Uhr öffnen. Mittags möchte Martinovic Snacks wie Pizza, belegtes Ciabattabrot, Bruschetta und Pommes anbieten und hat damit auch die Oberstufenschüler der benachbarten Isarnwohld-Schule im Blick. Für sie soll eine Lounge-Ecke eingerichtet werden, in der sie Freistunden überbrücken können. Das A-la-carte-Geschäft startet ab etwa 17 Uhr, an Wochenenden durchgehend. Darüber hinaus will das „La Piazza“ auch die Besucher von Sportveranstaltungen mit kleinen Speisen und Getränken versorgen. Der Saal steht für Familienfeiern und andere Festivitäten zur Verfügung.

 Jürgen Baasch sprach bei der Vertragsunterzeichnung von einem großen Tag für die Gemeinde. Das „La Piazza“ trage nicht nur zur Vervollständigung des Sportparks bei, es belebe auch die örtliche Gastronomieszene. „Das Ding wird laufen.“

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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