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Kunstrasenplätze demnächst bespielbar

Gettorf Kunstrasenplätze demnächst bespielbar

Was noch vor wenigen Wochen wie eine Mondlandschaft aussah, nimmt allmählich Formen an: Auf der Baustelle für das Gettorfer Sportzentrum sind Fortschritte erkennbar. Ende des Monats sollen die beiden Kunstrasenplätze bespielbar sein.

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Sie bereiten eine elastische Tragschicht vor, auf die der Kunstrasen aufgetragen wird: Islam Karaca (re.) und Karayel Tahsin von der Firma Everplay aus Dortmund.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Islam Karaca und Karayel Tahsin von der Firma Everplay aus Dortmund sind weltweit in Sachen Sportstättenbau unterwegs. In Gettorf hatten sie in den vergangenen Tagen den Auftrag, eine 30 Millimeter starke elastische Tragschicht für die Kunstrasenplätze – zusammen fast 10000 Quadratmeter – anzulegen. Nachdem diese Arbeit jetzt erledigt ist, kann der Kunstrasen, der in vier Meter breiten Bahnen angeliefert wird, ausgerollt werden. „Das ist ein Kunstrasen der neuesten Generation“, freut sich Hans-Dieter „Max“ Paasch, Vorsitzender des Gettorfer Sport-Clubs (GSC). „Der Mercedes unter den Kunstrasen“, ergänzt Bürgermeister Jürgen Baasch, „gelenkschonend, langlebig und viel besser bespielbar als ein Kunstrasen der ersten Generation. Da verbrennt man sich nicht mehr das Fell, wenn man ausrutscht.“

Wenn die Kunstrasenplätze in wenigen Wochen bespielbar und dann auch die Umkleideräume im Sockelgeschoss des neuen Mehrzweckgebäudes fertig sind, kann ein Teil des GSC-Fußballbetriebs vom Ringweg ins neue Sportzentrum umziehen. Damit bekäme die Gemeinde die Möglichkeit, auf dem alten Sportplatzgelände mit dem dringend erforderlichen Kita-Neubau zu beginnen.

Auch die Vorarbeiten für den neuen Naturrasenplatz sind abgeschlossen. „Es kann jetzt das Gemisch für die Aussaat ausgebracht werden“, so Jürgen Baasch. Sofern der bevorstehende Winter nicht zu hart wird, könnte der Platz ab Frühjahr bedingt bespielt werden. Die letzten Arbeiten für das Sportzentrum dürften nach jetzigen Schätzungen im August/September nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Für die Baumaßnahme in direkter Nachbarschaft zur Isarnwohld-Schule sind rund fünfeinhalb Millionen Euro veranschlagt. Kann der Kostenrahmen nach jetzigem Stand eingehalten werden? „Im Hochbaubereich ja, im Bereich Tiefbau/Sportplatzbau nicht ganz“, so der Bürgermeister. „Aus Gründen der Nachhaltigkeit“ sei ein 84 Meter tiefer Brunnen gebohrt worden sei. Dadurch entstünden später, abgesehen von den Stromkosten für die Pumpe, keine Kosten für die Bewässerung der Sportanlage. Bei der Stromzuführung habe man sich für günstiger zu beziehenden Strom mit Mittelspannung entschieden. Dies habe den Bau eines Trafohäuschens erforderlich gemacht. Die Kosten dafür werden sich nach Aussage des Bürgermeisters nach acht bis neun Jahren amortisieren.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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