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Reha-Resort reif für Rockiges

Festival in Damp Reha-Resort reif für Rockiges

Ein Hauch von Wacken wehte am Sonnabend kurz vor Sonnenuntergang über den Strand von Damp. Beim 2. Ostsee-Resort-Festival für Nachwuchskünstler spielten alle mit: elf hochmotivierte Bands und Einzelinterpreten, die begeisterten Zuschauer und nicht zuletzt das Wetter.

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Keine Angst vor Metal-Rockern: Kristin Stüber und Jana Blaas vom Veranstaltungsteam mit den Powerhead-Musikern Tobias Schröder, Dennis Kittner, Johannes „Brede" Bredehorst und Markus Köpp (v.li.).

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Damp. Mit zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und der kräftigen Stimme von Johannes „Brede“ Bredehorst sorgten Powerhead aus Rendsburg (Motto: Just Metal) für ein musikalischer Gewitter, dass es nur so blitzte und donnerte. Die Zuschauer blieben trotzdem trocken, und im Unterschied zu Wacken versank auch niemand im Schlamm. Beim 2. Ostsee-Resort-Festival für Nachwuchskünstler spielten alle mit: elf hochmotivierte Bands und Einzelinterpreten, die begeisterten Zuschauer und nicht zuletzt das Wetter.

 Damp hat nicht unbedingt ein jugendliches Image. Das soll sich mit Veranstaltungen wie dem Nachwuchsfestival ändern. Bereits mittags mischten sich am Sonnabend unter die vielen Reha-Patienten, Segler und Strandbesucher viele junge Leute, die extra wegen der Musik angereist waren. „Jeder Zuschauer hat beim Contest eine Stimme. Da haben die Bands im Vorfeld natürlich reichlich Werbung gemacht und dafür gesorgt, dass möglichst viele Fans mitkommen“, erläuterte Jana Blaas. Die Mitarbeiterin des Veranstaltungsteams vom Ostsee-Resort moderierte die Hafenbühne. Dort wurden eher ruhige Töne angeschlagen. Auf der Strandbühne ging es dagegen akustisch deutlich härter zu. Dort lag die Moderation in den Händen von Kristin Stüber. Die 20-Jährige wird in Damp zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit ausgebildet.

 Die hämmernden Rhythmen von Powerhead kamen zwar gut an. Für einen vorderen Platz hat es für die Rendsburger dennoch nicht gereicht. Den Sieg auf der Strandbühne erspielte sich die Gruppe Noorrock mit Rock und Pop aus eigener Feder. Die Eckernförder mit ihrer Frontfrau Sabine „Bine“ Fust überzeugten auf ganzer Linie. Silber ging auf der Strandbühne an die Bluesrock-Band The Infamous aus Kappeln, den dritten Platz fuhren die Geisterfahrer aus Kiel mit ihrem Akustik-Rock ein.

 Sie ist zwar erst 18, verfügt aber bereits über reichlich Wettbewerbserfahrung: Helene Nissen aus dem Treene-Dorf Hollingstedt verzauberte mit ihrer Stimme das Publikum, das sich vor der Hafenbühne eingefunden hatte. Glückwunsch zu Platz eins! Die Altenpflegerin Jennifer Rasch und der Friseur Jens Plöhn aus Elmshorn haben als Kinder zusammen in der Sandkiste gespielt und sich dann später für viele Jahre aus den Augen verloren. Jetzt machen sie seit kurzer Zeit zusammen Musik, und das so gut, dass sie in Damp auf Platz zwei gewählt wurden. Ihren ersten gemeinsamen Auftritt hatten sie kürzlich in Hamburg im Café von RTL-Einrichtungs-Ikone Tine Wittler. Über den dritten Platz freute sich Softrock-Sängerin Tanita aus Hamburg.

 Für die Erstplatzierten hatte der Veranstalter Auftritts-Pakete im Ostsee-Resort Damp inklusive Gagen in Höhe von 8000 Euro ausgeschrieben. Auch die Zweit- und Drittplatzierten bekamen Preise.

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