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Die schnellste „Flitzwurst“

Tüttendorf Die schnellste „Flitzwurst“

Die „Flitzwurst“ lieferte sich mit den „Rumstinkern“ ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Zieleinlauf des 5. Tüttendorfer Seifenkistenrennens zeigte sich dann, dass die „Flitzwurst“ ihrem Namen erneut alle Ehre gemacht hatte.

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Jetzt aber los! Sönke Ernsting schiebt am Start das „Batmobil“ seines Sohnes Moritz (7) an.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Tüttendorf. Das von Anna Meyer (11) gelenkte und von Henning Nielsen angeschobene Gefährt fuhr am Sonnabend beim 5. Tüttendorfer Seifenkistenrennen auf der Alten Dorfstraße gleich zwei Pokale ein – einen für den Gesamtsieg und einen für die originellste Konstruktion. Eine Klobrille als Windschutzscheibe, eine Häkel-Klorolle als Kühlerfigur und weitere WC-Utensilien beeindruckten nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Jury.

Bevor aber gegen 17.30 Uhr das erste Rennen des Tages – „Porsche 513“ gegen „Sun Racer“ – startete, mussten alle zehn Teams zunächst eine gründliche Sicherheitsüberprüfung durch die Rennleitung über sich ergehen lassen. Feuerwehrmitglied Michael Hansen achtete vor allem auf Lenkung und Bremsen und erinnerte an die Helmpflicht.

Leicht nervös, aber motiviert bis in die Haarspitzen wartete Pilot Ben Lukas Baasch (8) vom Team „Schnackstuuv“ auf den ersten Start. Mit Anschieber Merlin Stohlmann (16) hatte er einen idealen Partner gefunden. Die Seifenkiste lief wie geschmiert. Am Ende aber holte die Konkurrenz auf. Lukas und Merlin verfehlten knapp Platz drei. Weniger gut lief es für den „Oberdorfer Silberpfeil“ von Thomas Grotkopp (Fahrer) und Rüdiger Pasewerk (Anschieber). „Zweimal Platz zwei – heute muss der Gesamtsieg her“, hatte sich Grotkopp zu Beginn des Rennens geschworen. Doch die Bilanz fiel nüchtern aus. Der „Silberpfeil“ verfehlte sein Ziel und landete auf dem letzten Platz. „Na, bist du sicher, dass du die Bremse gelöst hast?“, spottete ein Zuschauer, als sich der „Silberpfeil“ dem „Batmobil“ von Sönke Ernsting und Sohn Moritz (7) geschlagen geben musste. Noch härter traf es Henrik Löffler (9). Die Bereifung seines „Sun Racers“ – die Räder stammten vorne von einem Lauflernrad, hinten von einem Rollator – erwies sich als anfällig, sodass Henriks Vater und Anschieber Oliver Löffler entschied, die Seifenkiste aus Sicherheitsgründen freiwillig aus dem Rennen zu ziehen. Von der Rennleitung wurde dieser Schritt mit höchster Anerkennung quittiert. „Nächstes Jahr greifen wir mit besserem Material erneut an“, versprach Oliver Löffler seinem enttäuschten Sohn.

Dem von der Feuerwehr organisierten Seifenkistenrennen schloss sich ein Laternenlauf, angeführt vom Musikzug der Feuerwehr Kaltenhof, an. Bis in die Nacht hinein wurde dann am Lagerfeuer gefeiert – so, wie es in Tüttendorf Tradition ist.

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